Montag, 14. Juli 2014

j AaAaAaAaAaA ---

Wir sind Weltmeister - Ich bin wEltmeister - Deutschland ist Wm
Wir denken in Superlativen
Es war ein spannendes Match
Jogi Löw ist 1 SEHR guter Trainer
      auch Menschen-Kenner
Wir dürfen jubeln
ein biss-chen nationalstolz sein
     Schließlich wird auch
        die Wirtschaft angekurbelt
Ein politischer Abend
Gruppenbild mit Kanzlerin + Bundespräsident
Der Alltag geht weiter
Die Zahnschmerzen, Arbeitslosigkeit, Druckstellen
                     m Gemüt
kehren wieder
Wir sind mal wieder wer


grooooooooooß
WmWmWm WE EM WE EM WE EMMmmmmmmm
Der Stein aufm Herzen
federleicht  
     noch  
           RS

Samstag, 12. Juli 2014

Irak in Deutschland

Früher hießen sie Anton, August oder Arthur.  Heute nennen sie sich Alim, Ata oder Anis. Arabisch halt. Diese Jungs, die sich früher mit Skateboard fotografieren ließen, posieren heute mit Kalaschnikoff oder Krummsäbel + machen Reklame für Selbstmord und orientalische Märchen. Ein paar hundert Deutsche oder Deutschstämmige sollen mittlerweile in Syrien oder im Irak sein, um dort zu kämpfen. Wie gehen wir mit diesen Leuten um? DIE WELT meldete am 20.6.: "CDU will deutsche Dschihadisten ausbürgern". Typisch deutsche Politiker, typisch CDU!! Unsere Kriegbegeisterten, die von harmlos zu brandgefährlich mutierten, finden ihre Motive im Islam, in einer gewissen Kameradschaft - und genau in eben den Politikern, die sie heute ausbürgern möchten. Diese immer noch Deutschen sind deshalb so gefährlich, weil sie unsere Gesellschaft und bestimmte Mechanismen durchschauen. Sie erkennen -wie andere Bürger auch- viele unserer Politiker als total verlogen, heuchlerischm, egoistisch usw. Und genau DAS wollen sie NICHT sein: Falsch und verlogen. Außerdem trennt sie von dieser Gesellschaft, daß sie idealistisch und nicht konsum-orientiert sind.  Sie wollen nicht shoppen gehen, sondern missionieren. Leider begehen diese jungen Menschen den schweren Fehler, sich beschwatzen zu lassen und mit Waffengewalt andere Verhältnisse schaffen zu wollen. Mit Bomben und Pistolen kannst du keine bessere Gesellschaft aufbauen. Gegen solche Individuen hilft kein Mobbing. Diese Leute gehören nicht ausgegrenzt durch Ausbürgerung, sondern im Gegenteil integriert. Das wird natürlich sehr schwer. Mit schönen Worten lassen sich diese Menschen nicht mehr auf unsere alten Normen dressieren; sie sind nicht grundlos ausgestiegen. - Es käme darauf an, sie zu überzeugen. Darüber sollten unsere Politiker sich Gedanken machen. Waffen haben wir genug, auch Aufklärungsflugzeuge. Wir brauchen jetzt nicht auch noch Drohnen. Die Unsicherheit, die deutsche Dschihadisten für dieses Land bedeuten, wird nicht durch Luftaufklärung und Militarismus behoben, sondern durch Argumente, Glaubwürdigkeit, Streitkultur, Frieden-sforschung usw. Hört sich kompliziert und anstrengend an. Isses es auch ...


Freitag, 11. Juli 2014

HSP - Hochsensible Persönlichkeit



Das Internet ist eine Fundgrube für Informationen jeder Art, auch für neue Trends. Ich stoße auf hoch-interessante FACEBOOK-Seiten, auf denen es um das Syndrom der hochsensiblen Persön-lichkeit (HSP) geht; etwa die FB-Seiten "zart besaitet", "Coaching für Hochsensible", "Hochsen-sibilität", "HSP-zart besaitet-hochsensibel". usw Es bilden sich Gemeinschaften: kein Hochsensibler wird allein gelassen, muß Außenseiter sein oder bleiben. Das ist vielleicht das Besondere an der heutigen Situation: Hochsensible können sich leichter vernetzen, Kontakte knüpfen als früher. NEU ist das Syndrom bzw. Phänomen oder wie immer man es bezeichnen will, keineswegs. Unsere gesamte Kunstgeschichte ist der Tummelplatz hochsensibler Persönlichkeiten. * Entscheidend für den/die Betroffene ist m.E., ob es gelingt, Ausdrucksformen für die eigene Sensibilität zu finden. So etwas kann von außen gefördert werden, durch die Eltern, Schule usw. - wenn letztere dazu nicht in der Lage sind, bleibt noch die Möglichkeit. als Autodidakt/in die eigene Empfindun gs- wie Ausdruckfähigkeit zu trainieren. Dies ist mit Arbeit verbunden. *** Hohe bzw. höchste Sensibilität 


kann auch bedeuten zu leiden - man/Frau wird mit Reizen förmlich überflutet, "sieht das Gras wachsen", spürt Boshaftigkeiten oder totale Gleichgültigkeit der Umwelt und versucht verzweifelt, konstruktiv damit umzugehen. Jede/r muß seinen Weg finden, meine ich. Rezepte zu geben. Viele HSP landen beim Psychologen oder gar in der Psychiatrie - und aus diesem Kreislauf wieder heraus zu kommen, ist ganz schwierig. // Nicht nur "positiv"gesehen, KünstlerInnen, sind oftmals HSP - man findet sie, wenn auch nicht so häufig, in allen Berufsgruppen, auch unter Wissenschaftlern, Erfindern, auch unter Politikern. Die Frage ist natürlich, gerade bei Politikern, ob man/Frau diese HS nach außen zeigt -was bedeuten würde, Angriffsflächen zu bieten- oder ob es nicht wesentlich bequemer und risikoloser ist, die eigene Sensibilität hinter einer Rolle zu verbergen. // Es gibt übrigens auch Beispiele von Schwerverbrechern, die HSP sind. Mir fällt da der US-Amerikaner Ted Bundy (1949-1989) ein, ein ausgebildeter Pychologe und republikanischer Politiker, dem eine große Laufbahn vorausgesagt wurde. Wirklich berühmt und weltbekannt wurde er am Ende als einer der gefährlichsten Serienkiller, die die amerikanische Gesellschaft hervorbrachte. -- Also das Thema ist total spannend, e und Hilfen anbieten. ** Am Ende bleibt aber jede/r allein mit der Frage: Was fange ich mit meiner Hochsensibilität an? Coach hin, hilfreiche Tips her. * HSP grenzt auch -u.a.- an das Thema LEBENSKUNST. ---


RS

                             

's grüffelt!

Am Doormannsweg (Eimsbüttel) stehen neben dem HDJ und der Bücherei seit einigen Wochen einige Zelte, Wohnwagen, ein LKW u.ä. Ein Figurentheater kündigte sich an mit dem Stück "Der Grüffe-lo". Mich machten die Bauten neugierig. Das Unternehmen nennt sich Rosenbach Entertainment. Als ehemaliger Puppenspieler hab ich, auch wenn meine Akteure Jimi Spontano, Jack the Korkenzieher, Kasperle & Co. meistens schlafen, noch Sympathien für fahrendes Volk und reisende Kreative. Schließlich war ich selber gut 15 Jahre lang zwischen Kiel und Stuttgart unterwegs. Also rief ich an, ob Interesse bestünde an einem Gespräch und Filmchen. Interesse bestand - oke. Beim nächsten Telefonat (Dienstag) vereinbarte ich einen Termin, und zwar für Donnerstag. Herr Rosenbach sei nicht da, sagte mir seine Frau. Also bat ich um Rückruf für den Fall, daß doch noch etwas dazwischen käme. Gestern standen Thomas und ich um kurz nach drei vor verriegeltem Gelände. Ich rief an, um uns anzukündigen. Wir waren extra früh losgefahren (die Vorstellung beginnt um 16 Uhr), um in aller Ruhe unsere Kameras aufzubauen, Atmosphäre zu schnuppern usw. Zu meiner Überraschung teilte mir Herr Rosenbach mit, er sei nicht auf dem Platz, sondern "in Kassel", "letzte Nacht wegen einem Trauerfall" runtergefahren. Natürlich waren Leute auf dem Gelände, wir sahen sie selber, aber Herr R. betonte, daß wir mit niemandem sprechen könnten. Niemand könne uns irgendwelche Auskünfte geben. ** Irgendwie seltsam. Daß jemand plötzlich keine Lust mehr hat auf ein Interview - könnte ich, könnten wir verstehen. Aber dann sollte man/Frau anrufen. Ich hatte extra darum gebeten. ** Auf diese Weise macht Rosenbach Entertainment, dessen Fahrzeuge, Zelte usw. imponieren, negative Reklame für sich.   **RS** 


Donnerstag, 10. Juli 2014

Schlagermove Hamburg

                           

schon doll, die schrillen Outfits: Hosen, Hemden, Blousen, Stiefel, Perücken; einer kommt als Lucky Luke mit Pferd usw. Köln hat seinen Karneval, Hamburg seinen Schlager-Move - nur daß sie am Rhein hunderte von Faschings-Wagen und Umzugs-Gruppen haben - bei uns sieht's diesbezüglich mau aus. - Exzesse bieten Möglichkeiten, dem Arbeits-Streß, Alleinsein, Jobcenter, Langeweile, Perspektiv-losigkeit usw. vorübergehend zu entkommen. Für Flaschensammler ist der Schlager-Move ein Glücks-fall …    *RS*

Mittwoch, 9. Juli 2014

Mitmach-Orchster für allerlei Klang

Am 11.7. (Freitag) findet am Vogelhüttendeich 30 (Rialtokino- Wand) ab 19 Uhr die Finissage des Projekts "Ein Anklang für schwankende Fische" (Andreas Schwarz) statt. Jeder darf mitmachen. Mitzubringen sind Instrumente aller Art sowie Gegen-stände wie Löffel, Messer, Töpfe, Pfannen, Flaschen etc etc, mit denen Musik gemacht werden kann. Der Phantasie beim Erzeugen von Klängen und Tönen sind keine Grenzen gesetzt.    


                                                                  *RS*



Der Wutbürger Dirk Kurbjuweit

Pazisfismus ist bähbäh, OUT, doof, nicht fortschrittlich - und das ärgert so manchen, der sich für besonders cool, nicht OUT und vor allem für fortschrittlich hält. Was für ein Theater macht der SPIEGEL-Autor Dirk Kurbjuweit um Leute, die gegen Drohnen und Militarismus sind. Angeblich wollen ihm irgendwelche Menschen weismachen, er "lebte noch im Deutschen Reich", spreizt sich der Autor. Vorschlag: Wie wärs denn mal damit, sich einfach zu vergegenwärtigen, daß wir in einer Demokratie leben; und Demokratie bedeutet u.a., unterschiedliche Meinungen zuzulassen. Ist Herr Kurbjuweit in die Drohnen verliebt, die Deutschland angeblich braucht, oder hat er sich in unsere Verteidigungs-Ministerin verkuckt? Für wie doof hält er er einen Großteil der Leser? Ich zitiere: "Bundespräsident Gauck, Verteidigungsninisterin von der Leyen und Außenminister Steinmeier haben angeregt, dass sich die Deutschen stärker in dieser Welt engagieren, auch mit Soldaten. Das wären dann Soldaten der Bundeswehr und nicht der Reichswehr oder der Wehrmacht."
Es wird so getan, als ob Deutschland, das seine Soldaten schon in etlichen Ländern stehen hat und einer der größten Waffen-Exporteure weltweit ist,  sich immer noch zu wenig einmischt. Militärisch. Anders sowieso. Wobei dann Kollateralschäden entstehen, wie jene von einem deutschen Oberst mit zu verantwortende Katastrophe, einen Luftangriff auf einen Konvoi in Afghanistan, bei dem weit über 100 Menschen starben, darunter Dutzende Frauen und Kinder. * "Deshalb erzählt mir nicht so viel von den alten Kriegen" blufft Kurbjuweit. In der Manier eines Oberpädagogen schließt er seine Standpauke mit den Worten: "Vielleicht hilft es ja, um endlich in der Bundesrepublik ankommen zu können." *** Werter Autor, vielleicht verkneifen Sie sich beim nächsten Rundumschlag Ihren herablassenden Tonfall. Woher diese Arroganz?    (SPIEGEL 28/2014 S. 117 "Kommt endlichb an!")                     *RS*