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Donnerstag, 19. März 2026

Streik bei den öffentlichen Verkehrsmitteln

Heute habe ich einen Termin in Harburg.  Ich werde einen ca. 30-minütigen Fußmarsch absolvieren, um zum Bahnhof Dammtor zu gelangen. Von dort nehme ich eine S-Bahn. °° Vor gut einem Monat hatte ich einen Termin in einem Altenheim im Norden Hamburgs. Da keine Busse fuhren,  musste ich Umwege mit anderen Verkehrsmitteln nehmen, um schleßlich von Poppenbüttel aus zu Fuß -es war glatt und eisig und sehr kalt- meine Klientin im Altenheim zu erreichen. Auch den Rückweg absolvierte ich auf diese Weise. °       Ich arbeite gern. Auch mit 74 bin ich gerne unterwegs, selbst wenn es manchmal beschwerlich ist. Meine Rente ist sehr klein - auch dies ein Grund. weiter zu arbeiten. 

Ich halte den momentanen und die vorigen Streiks der öfftlichen Verkehrsbetriebe in Hamburg für asozial. In früheren Zeiten hätte ich noch gsagt: Wieso nicht? Wenn so ein Streik der allgemeinen Verbesserung der Lebensverhältnisse dient?!! Heute denke ich anders. Die, die diesen Streik durchziehen - und das sind vor Allem die verantwortlichen Gewerkschaftsführer und die mit ihnen verbandelten Politikerinnen- bedenken nicht - oder verdrängen den Gedanken - daß ein erfolgreicher Streik die Preisspirale weiter nach Oben treiben wird. Wenn den Mitarbeiterinnen des ÖPV die Löhne erhöht werden, werden andere nachziehen. Auch Immobilienbesitzer werden nachziehen. Unsere Mieten sind schon sehr hoch - sie werden noch weiter steigen. Überall gehen die Preise rauf.  °°° Mit "Sozalismus" oder einem Kampf für eine angeblich "humanere, bessere Gesellschaft" hat dieser Streik nichts zu tun.  Es geht nicht mehr um eine "allgemeinere Verbesserung der Lebensverhältnisse", sondern um krassen Egoismus, um Habgier, um mehr-haben-Wollen, koste es was es wolle. Zum Nachteil derer, die in der gesellschaft6lichen Hierarchie unten stehn. ° Ich war viele Jahre Mitglied der Gewerkschaft ver.di. Ich bin aber schon lange ausgetreten. Und habe diesen Schritt nie bereut. 

                                                                                                        Raimund Samson

Montag, 26. März 2018

26.März Hamburg Merkel-muß-weg

Mein Hingucker diesmal: Lost & Found: an Drähten baumelnde Gehirne, auf die Denkfähigkeiten gewisser Politiker und sog. "Antifaschisten" anspielend. Nach der Kundgebung letzten Montag war einer von uns von zwei "Antifanten" bewußtlos geschlagen und getreten worden. Es war nicht be-kannt, ob er noch im Krankenhaus lag. Bei solchen "Antifaschisten" kann man getrost das "Anti" weglassen ... 


Ich wollte eigentlich über Mikro einen Beitrag über das deutsche Rechts-System bringen, das m.E. ad absurdum geführt wird dadurch, daß nach zweierlei Maß gemessen und sanktioniert wird. Es kam jedoch anders. Der u.a. durch seine Blogseite bekannte Autor Jürgen Fritz hielt eine längere sehr genau strukturierte Rede - in der er die entgegengesetzten politischen Positionen in diesem Land -dort Regierung und "Antifa", die mit undemokratischen Methoden ihre Ziele durchzusetzen versuchen, hier die Opposition, die sich nicht einschüchtern und manipulieren lassen will. Zwischendurch immer wieder Sprechchöre.


Noch ein "Promi" war da, ein Mann der sich "Volkslehrer" nennt und von dem ich auf You Tube ein gutes Video sah. Er hielt jedoch keine Rede, dafür aber eine der Veranstalterinnen sowie zwei weitere Männer, deren Namen ich vergessen habe. °° Ich traf einen Bekannten aus Wilhelmsburg,  grüßte hier und da bekannte Gesichter - man lernt sich im Laufe der Wochen etwas kennen. Ich habe ein gutes Personen-, aber schlechtes Namensgedächtnis. Das betrifft auch einige Facebook-Freunde, die an dieser Kundgebung teilnahmen. °° Eine Stunde ist schnell vorüber - vielleicht können beim nächsten Mal die Redebeiträge etwas kürzer sein, so daß mehr Leute etwas sagen können. Speaker's Corner bedeutet, möglichst vielen Einzelpersonen eine Gelegenheit zu geben, vor Publikum zu sprechen.


Ich sprach noch kurz mit Jürgen Fritz, an dessen Rede mich auch freute, daß er Bazon Brock erwähnte, jenen von mir überaus geschätzten ja verehrten Künstler und Kunst-Theoretiker. Natürlich sind auf so einer Veranstaltung nicht lauter Kreative versammelt, aber doch immerhin einige. Für mich ist das Fotografieren und Filmen jedesmal ein Abenteuer, das mich motiviert.


 
Ich freute mich wieder über etliche selbst gefertigte Plakate und Transparente.
Hier zeigt sich viel Potential, Begeisterung, Wille zum Durchhalten. 
Einige meinten, heute abend hätten sich mehr als das letzte mal versammelt - schwer zu zählen ... ich schätze wieder 300, vielleicht 350 Leute. 

"Ganz Hamburg // hasst die Antifa / Ganz Hamburg // hasst die Antifa" ging einer unserer Sprechchöre, ein anderer:
"Wir kommen wie-der / Wir kommen wie-der".
      
   Ja, WIR KOMMEN WIEDER --- aber jetzt ist erst einmal Pause, über Ostern.
        Die nächste Kundgebung ist am 9.April, wieder Montag, wieder 19 Uhr am Dammtorbahnhof.
                                                                                                            °° RS °°
                  
 

Montag, 22. Februar 2016

Kurden gegen türkischen Faschismus

            
Aufgenommen am 8. Februar beim Hamburger Dammtorbahnhof.
                                                                                                                  *RS*

Samstag, 9. Januar 2016

Costel aus Rumänien

                          
herzlich willkommen, Musiker, Künstler, Maler und sonstwie Kreative aus jedem Ort der Welt.
Wenn ihr einen konstruktiven, positiven Teil beitragt, dieses Land attraktiv und interessant zu machen, kommt her !
Ich filmte den Mann auf der Brücke hinter dem Hamburger Dammtor-Bahnhof. Er sprach kein deutsch, aber ich erfuhr seinen Namen und das Land, aus dem er stammt.
                                                                                                                                              *RS*