Das Buch ist leicht verständlich, mir als Leser gut nachvollziehbar geschrieben mit der Lebens- und Leidens-geschichte der Protagonistin Georgine Kellermann. Sie wurde 1957 geboren. Es war ein langer, spannender und, so empfinde ich, ehrlich erzählter Weg, wie aus Georg Georgine wurde. Der Untertitel des Buchs lautet "Meine Befreiung als Trans*frau nach über 60 Jahren". Es hat so garnichts von der oft marktschreierischen Exzentrik mancher LGBTQ-Aktivisten, die ihrem Ärger und Wut über angebliche oder tatsächliche Ungleich-Behandlung lautstark Luft verschaffen. Und wenn doch? Wäre es mir fast egal. Georgine kommt sympathisch ubd unaufdringlich "rüber". Und ich frage mich: Weshalb gibt es heute oftmals Probleme seitens eines nicht kleinen Teils der Bevölkerung mit "queeren", "binären" und anderen Menschen, die zur LGBTQ-Community gezählt werden. L= lesbisch, G= gay (schwul), B= bisexuell, T= transgender , Q= queer. Meine Definitionen fand ich auf der Website www.desired.de/lifestyle/was-bedeutet-lgbtq/ °° Die Probleme, die wir heute haben, kommen m.E. daher, daß staatlicherseits hunderte Millionen € ausgegeben werden. Jahr für Jahr wird gigantisch investiert, um die Ideologie der LGBTQ medienstark zu verbreitern, diesbezüglich Arbeits-plätze zu schaffen, das ganze Land mit entsprechenden Netzwerken zu überziehen. Wer Kritik daran übt, daß hier Gelder ausgegeben werden, die anderswo fehlen, wird als "Nazi", "Reaktionär", "dumm" etc. abgetan und an den Pranger gestellt. Schade. °° Georgin Kellermanns Buch empfehle. 27 Seiten, Ullstein, 2024
Raimud Samson
