Kulturjournalismus, in Bildern denken, Gegenöffentlichkeit, Experiment, Schutzengel
Donnerstag, 5. September 2013
Mittwoch, 4. September 2013
Animateur
Eine Erzählung über herzgalopp - Zeitschrift für Poesie & Lebenskunst und vergebliche Versuche, vor der Uni-Mensa und in der Mönckebergstraße Käufer zu finden. In der Hansestadt siegt der Bürokratismus. * Als Animateur in einer Paraderolle ... *RS*
Auch Anarchos fangen klein an
Ich liebe den hämmernden, gepflegten Krach der Orchestrion-Musik. Da kommt Jahrmarkt-Atmo-sphäre auf, alte Jahrmarkt-Atmosphäre. Die meisten Orchestrien verstauben heute vermutlich in Scheu-nen und Garagen. Ich möchte mit diesem und anderen Filmen auf eine fast vergessene Tradition verweisen, die ihre Blütezeit im 19. und frühen 20. Jahrhundert hatte. *RS*
Montag, 2. September 2013
Postbank - frech!
Ein Bekannter schickte mir einen Scheck in Höhe von 500 € für das Wilhelmsburger Kunstbüro. Etwas war damit nicht in Ordnung. Erst wurde das Geld transferiert, dann wieder vom Konto genommen. Dafür wurden uns zusätzlich 5 € abgezogen. Ich finde so etwas dreist. Da stehst du 20 Minuten in ner Warteschlange, um einen Scheck einzulösen. Am Ende bekommst du nicht nur das Geld nicht, sondern zahlst noch drauf?? * HALLO!
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Erich Heeder "Nur eine Figur"
Erichs Vortrag ist nicht gerade fließend - aber WAS er sagt, stimmt. Der Stadtteilkünstler aus Müm-melmannsberg spricht aus eigener Erfahrung, er weiß, daß er / wir (ich übrigens auch) zum Spielball von Politikern, Leuten aus der soziokulturellen Szene, Journalisten usw. werden. Da gibt es zwei Möglichkeiten: a) mitzuspielen b) das Spiel abzubrechen, sich rauszuziehen. Man darf dabei nicht vergessen, daß die Hamburger Kunst- und soziokulturelle Szene hierarchisch aufgebaut ist. Da können gewisse Leute noch so "nett" und "freundlich" und "tolerant" auftreten. Ausgegrenzt, "vom Spielfeld geschmissen" zu werden - passiert immer wieder. In Hamburg herrscht Pfeffersack-Mentalität. Niemand macht sich dabei die Hände schmutzig. *RS*
Sonntag, 1. September 2013
Bilk van Willich WKP # 18
Bilk van Willich ist ein gern gesehener Gast in unserer Veranstaltung. Der Autor hat ein Feeling für die Gesamt-Situation und die Aufnahmefähigkeit des Publikums. Texte zwischen hochpolitisch und privat. Der Dichter befasst sich mit spektakulären, aber auch total unscheinbaren Dingen und Themen. *RS*
Sandra WortKunst-Poetry # 18
Sandra vergleicht in ihrem Text, den sie als 15-jährige schrieb, das Leben mit einer Treppe. Ich sehe darin eine gelungene Gestaltung eines literarischen und philosophischen Themas. Ein kluger Text in Form einer Parabel. Wir können darin auch einen Beweis sehen, daß man (in diesem Fall: Frau) eben nicht Philosophie an einer Akademie studiert haben muß, um sich auf dem Gebiet verständlich auszudrücken. Glückwunsch! Ich hätte in dem Alter solch ein Stück nicht hinbekommen. Sandra ist eine Bereicherung für unseren Kreis. *RS*
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