Dienstag, 26. September 2017

Nicht vergessen: Al St. John alias FUZZY

Sorry, liebe Freunde, ich weise leider etwas verspätet auf den 125. Geburtstag meines ersten Kino- Helden FUZZY hin. Der Schauspieler Al St. John wurde am 10. September 1892 in Santa Ana, Kalifornien, geboren und starb am 21. Januar 1963 in Georgia.


Der Mann war mehr lustig als gefährlich, deshalb durften wir Kinder seine Abenteuer auch im Kino verfolgen. "Fuzzy der Teufelskerl" hieß einer der Streifen. Ein anderer "Fuzzy kennt keine Gnade". Der Mann trug einen verteufelt zotteligen Bart und schoß meistens auf die Hände der Banditen. Außerdem nuschelte er. 
Als ich älter wurde, fuhr ich auf "richtige" Western ab, zB "Am Fuß der Blauen Berge". Die TV-Serie durfte ich aber nur ausnahmsweise im Hinterzimmer einer Kneipe sehen. Wir bekamen unseren ersten eigenen Fernseher erst 1964 oder 65 - was ich im Nachhinein aber ganz oke finde.
               
                                                                                  °° RS °°  

Montag, 25. September 2017

sogenannte "Freunde"

Eigentlich schade ... Facebook bietet gute Möglichkeiten, andere Menschen kennen und schätzen zu lernen. Eine Vorausstezung ist allerdings, daß man sich auf sie einläßt. 
Nicht zum ersten Mal erfahre ich, daß die politische Gesinnung über Alles gesetzt wird. 
Mit besagtem Wolfgang war ich gerade ein paar Tage befreundet, da stellte er offenbar fest, daß ich mich positiv über die AfD äußere. Als ich seinen Eintrag auf meiner Seite las, war es schon zu spät. W. hatte die Freundschaft aufgekündigt. 
Ich bin sowohl bei facebook als auch im realen Leben mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, Nationalität, politischer Gesinnung, alt und jung befreundet. Darauf bin ich ein bißchen stolz. ich habe Freundschaft stets höher gestellt als politische Meinung.
Die Aufteilung der Menschheit in gut="links" und böse="rechts" ist lächerlich und eines intellektfähigen Individuums unwürdig.
Ich fände es armselig, mich nur mit Menschen abzugeben, die politisch genauso oder ähnlich denken und "drauf" sind wie ich. 
Andere schaffen das offenbar nicht. Die Propaganda und Angstmacherei der deutschen Regie-rungsparteien und Mainstream-Medien treiben seltame Blüten. 
An meinen Vorstellungen über Freundschaft ändert dies freilich nichts.
                                                                                                                                               °° RS °°

Sonntag, 24. September 2017

Gratuliere, AfD !

Die "Alternative für Deutschland" ist mit dem vorläufigen Endergebnis von 12,6 % zur drittstärksten Kraft im Bundestag gewählt worden. Meine Glückwünsche. Alle Beleidigungen, Störungen, Ausgrenzungen, Medien-Kampagnen, Brandanschläge, tätliche Angriffe etcetc haben nicht bewirkt, daß die Partei in sich zusammengebrochen oder, was genauso schlimm wäre, "Gleiches mit Gleichem" vergolten hätte. Die gewissermaßen stoische Ruhe hat sie letztlich gestärkt und über die Tricks ihrer politischen Gegner und Feinde triumphieren lassen. Eine AfD, die sich nicht provozieren lässt, sondern beharrlich die selbst gesteckten Ziele verfolgt, kann mit den Mitteln, die bisher gegen sie angewandt wurden, nicht gestoppt werden. °° Die Herausforderung, Deutschland in seinen

Grenzen und mit seiner über Jahrhunderte gewachsenen Kultur zu erhalten, ist gigantisch. Die Feinde dieses Landes sind mächtig; die absolute Medien-Übermacht der Gegenseite kann nur Schritt für Schritt relativiert werden. Verblendete Politiker sind kaum zum Umdenken zu bewegen; es geht um zu viel, nämlich letztlich um die Privilegien und Machtfülle der einzelnen CDU-, SPD- und Grünen-Stars und -Hinterbänkler. Um das AfD-Ergebmis zu stabilisieren, kann jeder Blogger, jeder alternative Video-Filmer, jeder Kreative etwas beitragen. Klar werden auch SPD, Grüne und die CDU nicht locker lassen und mit allen Mitteln: Lügen, Raffinesse, Manipulationen die Partei, die angeblich aus "echten Nazis" und lauter Rassisten besteht, versuchen zu desavouieren. °° Zum Regieren wäre es m.E. viel zu früh.
Freuen wir uns also auf eine starke und glaubwürdige Opposition im Bundestag! 
                                                                                                                                     °° RS °°

Sven Liebich in Halle

                          
"Refugees welcome, refugees welcome!"
Sven Liebich in Aktion
"Geteiltes Leid ist halbes Leid,
 Frauen macht die Beine breit!"
"... hat Samenstau -
so gönnt ihm doch die blonde Frau!"
"Mehr Flüchtlinge für Deutschland
- Heil Merkel!"
"Den Flüchtling plagt die Einsamkeit,
drum, Frauen, macht die Beine breit!"
                                       usw.
Sven Liebich hat einen eigenen You Tube-Kanal, auf dem
zahlreiche Filme von seinen provokanten Aktionen zu sehen sind.
Zu seinen Lieblingsfeinden zählen die SPD und ihre Vertreter ---
"Svens Welt" auf You Tube:   https://www.youtube.com/channel/UCnBtf1BDbMI0skASYH_8fjA

Samstag, 23. September 2017

CATO

"Marcus Porcius Cato,  ... * 95 v. Chr.; † 12. April 46 v. Chr.[1] in Utica im heutigen Tunesien), war ein einflussreicher konservativer Politiker in der Endzeit der römischen Republik. Als Senator, Redner und Truppenbefehlshaber nahm er an den politischen und militärischen Auseinander-setzungen teil, die mit dem Untergang der Republik endeten.
Nach dem Vorbild seines Urgroßvaters forderte Cato vehement die Hochhaltung der altrömischen Ideale, zu denen insbesondere Unbestechlichkeit, strikte Befolgung des geltenden Rechts und republikanische Gesinnung zählten. Er gehörte zu den Optimaten, einer aristokratischen Gruppierung, deren Hauptanliegen die Sicherung der Herrschaft des Senats war. Die Optimaten wandten sich gegen drohende Umsturzversuche ehrgeiziger Politiker, die im Verdacht standen, den Staat in ihre Gewalt bringen zu wollen... Er leistete einen bedeutenden Beitrag zum republikanischen Widerstand gegen Caesar, der nach Alleinherrschaft strebte. Damit profilierte er sich als führender Verteidiger der „Freiheit“ – der herkömmlichen republikanischen Staatsordnung – gegen die aufkommende Monarchie.

... Am 6. April 46 v. Chr. wurde das Heer der Republikaner in der Schlacht bei Thapsus vernichtend geschlagen. Darauf nahm sich Cato das Leben, um der Gefangennahme zu entgehen.  Nach seinem Tod wurde Cato für die Gegner monarchischer Machtausübung zur idealisierten Symbolfigur vor dem Hintergrund der Dekadenz und Korruption seiner Epoche. Als Muster altrömischer Unbestechlichkeit und Tapferkeit genoss er breite Verehrung. In der römischen Kaiserzeit verherrlichten ihn seine Bewunderer als standhaften Verteidiger von Moral und Recht; Oppositionelle verbanden die Catoverehrung mit nostalgischer Erinnerung an die verlorene republikanische Freiheit. Philo-sophische Kreise schätzten Cato als Vorbild des praktizierten Stoizismus." (Wikipedia)
Nun gibt es also neben dem CICERO ein zweites, nach einem römischen Staatsmann benanntes Magazin im deutschsprachigen Raum. Die Köpfe des Unternehmens sind Andreas Lombard und Karlheinz Weissmann, von dem u.a. eine regelmäßige Kolumne in der JUNGEN FREIHEIT zu lesen ist. Ich halte die Wahl des Namens CATO für klug gewählt; trotz sehr großer und überwie-gender Unterschiede lassen sich immerhin einige Parallelen zwischen dem alten römischen Reich und Deutschland ziehen. Hier ein Land vor dem Abgrund bzw. der Erosion einer jahrhundertelang gewachsenen Kultur - dort ein Reich, das unterging und das einen seiner hervorragendsten Vertreter alter Werte dazu brachte, sich umzubringen. °° Andreas Lombard würdigt in einem längeren Aufsatz den Historiker und Schriftsteller Rolf Peter Sieferle, der sich vor einem Jahr das Leben nahm aus ungeklärten Gründen. Nach seinem Tod wurde eine mediale Hetzjagd auf den Mann initiiert, aufgrund falsch verstandener Äußerungen in seinem Buch "Finis Germaniae"- siehe meine Rezi: http://raimundsamsonkreativ.blogspot.de/2017/08/rolf-peter-sieferle-finis-germania.html. °° Weitere Artikel befassen sich mit Hannah Arendt mit einem längeres Zitat von ihr, in Comic-Form dargestellt. Ein längerer Beitrag geht über den Brexit; dem deutschen Schriftsteller Theodor Storm sind zwei Seiten gewidmet; insgesamt 20 Seiten umfasst ein Interview mit dem Architekten Leon Kier und und ein Bericht über ein denkwürdiges, sehr großes Bau-Projekt in England, wo Krier seit 30 Jahren "im Auftrag von Prinz Charles den Masterplan für die von der Weltöffentlichkeitnahezu unbeachtete Mustersiedlung Poundbury im südenglischen Dorset" (S. 35) entwickelt. °° Dieses Heft, unaufdringlich illustriert mit zahlreichen Fotos, Abbildungen alter Drucke u.ä., bringt mich erneut ein Stück tiefer in eine Materie, die ich jahrzehntelang ablehnte bzw. komplett ignorierte: Konservatives Denken bzw. Journalismus. Ich bin gespannt auf die nächsten Ausgaben. °° Ich erstand das Heft (104 S. A4+) für 6 €uro (HH-Hbf.). Bei lag eine Bestellkarte: 3 Ausgaben für 12 €uro. ** In der aktuellen Ausgabe der JUNGEN FREIHEIT fand ich eine Bestellkarte, bei der 35 € für 3 Ausgaben ausgewiesen werden, gar 65 € für ein Förder-Abo. Ich hoffe, es bleibt bei den 6 € pro Heft. Ich glaube nicht, daß ein Magazin, das für mehr als 10 € pro Ausgabe angeboten wird, auf Dauer eine Chance auf dem Medien-Markt hat. 
                                                                      °° RS °°

Freitag, 22. September 2017

Cartoon - Kleidermode im Islam

Ich halte nichts davon, den Propheten Mohamed zu beleidigen - aber manchmal findet man echt witzige Karikaturen. Es stammt aus ner alten Ausgabe von Charlie Hebdo, wenn ich mich nicht irre.


Die Smileys fand ich auf Pixabay.
                                                                    °° RS °°

Dienstag, 19. September 2017

Joey Kelly - "Hysterie des Körpers"

Joey Kelly wurde ab den 80-er Jahren bekannt und berühmt als Sänger und Guitarrist der "Kelly Family". Nach dem Tod des Vaters wurde er Geschäftsführer des zeitweise auf mehrere hundert Mit-

arbeiter angewachsenen "Kelly Family"-Unternehmens. Seit gut 15 Jahren tritt Joey K. vor allem als Exptremsportler in Erscheinung. In dem Buch "Hysterie des Körpers" beschreibt er die Grenzerfah-rungen, die er seinem Lauf bzw. Marsch von Wilhelmshafen bis zur Zugspitze (zu Fuß auch auf den Gipfel!) verdankt. Das Ganze in 3 Wochen! Bei dieser Rekordleistung für die knapp 900 Kilometer bewältigte er täglich im Schnitt eine Strecke, die größer als die Marathon-Distanz ist. Erschwerend kam hinzu, daß er ohne Geld und Lebensmittelvorräte lief bzw. marschierte. Er ernährte sich ausschließlich von dem, was er am Weg fand. Er schlief auf einer Plastikplane... Begleitet wurde er von einem Fernseh-Team, das über GPS die jeweilige Lauf-Position erfuhr und ihn ein paar mal besuchte, um zu filmen. °°° Auf den gut 200 Seiten beschreibt Joey Kelly die Vorbereitungen zu seinem Ultralauf sowie einzelne Etappen und was er dabei erlebt, wie er seine Umgebung wahrnahm usw. Zwischen die Kapitel sind Erzählungen über die Geschichte der Kelly Family eingebaut. Das gefällt mir sehr gut. Ich habe mich noch nie für einen Sportler oder Musiker interessiert, ohne Neugier auf den Menschen bzw. die Persönlichkeit, die hinter besonderen Leistungen steckt. Ich bin fasziniert. "Hysterie des Körpers" ist kein literarisch besonders ausgefeiltes Buch, aber gut lesbar geschrieben, spannend und sehr informativ. Ich kann dem Autor und Sportler nur meinen größten Respekt zollen.  
                                                                °° RS °°