Freitag, 23. Februar 2018

Dauergrabpflege für die SPD

Achtung, Friedhofsgärtner gesucht! 
      Dringend ...
               Voraussetzung: Sie sollten sich für Grabpflege 
                                                                                begeistern !!                                          
 
                                                                                         °° RS °°

Das NetzDG bei der Arbeit

Die Leute vom NetzDG (Netzwerkdurchsetzungsgesetz) sind fleißig bei der Arbeit. Nicht nur werden Posts von mir an Facebook-Freunde blockiert = nicht weitergeleitet; auch umgekehrt werden Threads von FB-Freunden an mich gekappt. Ein aktuelles Beispiel:


Den NetzDG-Leuten geht es darum, Verwirrung zu stiften, Kontakte zu unterbinden + die einzelnen FB-User zu isolieren. °° Für die Zensoren ist es vielleicht eine besondere Herausforderung, Künstler zu blockieren. Künstler sind womöglich schwerer zu kontrollieren als "rein politisch" motivierte FB-User. nach meiner bisherigen Erfahrung sind es auch eher wenige Kreative, die die sicheren Regio-nen ihrer Elfenbeintürme verlassen, um sich politisch-kritiosch zu äußern.  -- Im Gegenteil: Einige Künstler-Innen arbeiten der Zensur geradewegs zu; sie unterstützen die Unterdrückung freier Mei-nungsäußerungen, wie ich am eigenen Leib in meinem HH-Stadtteil Wilhelmsburg erfahren musste.
 :   http://raimundsamsonkreativ.blogspot.de/2015/12/achtung-denunzianten.html
Ein anderes Beispiel:



Maria von Freudenthal-Kleina, ein ganz liebe Freundin, Opernsängerin, sehr kreativ, die ich noch aus Vor-facebook-Zeiten kenne, versuchte mich am 10-2- mehrfach per Messenger zu kontaktieren. Es funktionierte nicht. Zuvor gab es nie Probleme. ° Auch dies ein Beispiel dafür, wie Kontakte von Kreativen untereinander unterbunden und blockiert werden sollen. Maria hält sich aus "politischen Zusammenhängen" weitestgehend heraus. Das wiederum scheint den NetzDG-Leuten egal. Hauptsache "blockieren, Kontakte unterbinden, die scene stören" scheinen deren Motti zu sein.
 °°°
Diese Blockaden, Zensurmaßnahmen usw. stellen neuen Herausforerungen dar, nämlich: Mit all unserer Phantasie, KREATIV, mit unserem Wissen, unseren Möglichkeiten darauf zu reagieren. 
In dem Sinne: WIR LASSEN UNS NICHT UNTERKRIEGEN !!!  
                                                                                                                               °° RS °°
 

Mittwoch, 21. Februar 2018

die AfD als Volkspartei

Im Zusammenhang mit dem Niedergang der SPD las ich, daß es jetzt an der AfD liege, zur neuen Volkspartei zu werden. Ich finde diese Idee gut. 
Unter einer Volkspartei verstehe ich eine politische Vereinigung, in der unterschiedliche Positionen unter einem Dach zusammengefasst sind. Eine Volkspartei sollte "rechte" wie "linke" Strömungen umfassen, libereale wie konservative. Auf die Unterschiedlichkeit kommt es mit an - und gleichzeitig darauf, daß diese unterschiedlichen Positionen sich nicht bekämpfen, sondern, mit Vorbehalten, sich gegenseitig respektieren, einsehen, daß gerade in der Zusammenführung und im Diskurs radikal-demokratischer wie auch autoritärer Standpunkte eine große Chance und Kraft liegen kann. 


Selbstverständlich wird die AfD auch in Zukunft, egal was sie tut, Abwehr, Ausgrenzung, Anfein-dungen usw. erleben. Bisher geht sie damit bravourös um. Sie lässt sich nämlich NICHT provozieren, ruft NICHT zu Gegengewalt auf,  bleibt bei ihrer demokratischen Grundhaltung. Sie lässt sich NICHT Pogramme, Ideen, Taktik von der Gegenseite diktieren. Der Vorschlag, die AfD zur "Volkspartei" zu machen, wird bei ihren Gegnern Wut und Ablehnung, Hohn und Spott erzeugen. Denn den Titel glauben ja SPD und CDU u.a. für immer gepachtet zu haben - sie sehen den Begriff und die damit verbundene politische Praxis als einen nur ihnen zustehenden Besitz. Das kommt von der Diskurshoheit, den diese Parteien und die ihnen zuarbeitenden Intellektuellen für sich beanspruchen. Diese Definitions- bzw. Diskurshoheit zu knacken und eigene Vorstellungen, Inhalte, Zielvorgaben, Strategien zu entwickeln ist ein wichtiger Bestandteil jeder anspruchsvollen politischen Arbeit, der es um eine Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse geht.
Die AfD hat das Potential, die politische Landschaft weiterhin nachhaltig zu beeinflussn. 
Ich bin ein Protestwähler. Ich bin maßlos enttäuscht von unseren bürgerlichen Parteien, vor allem von der SPD. Ich habe jahrzehntelang als freier Künstler Projekte betrieben, in die ich stets andere Bürger einbezog. Ich habe "sozial" und "demokratisch" gelebt. Von der Partei, die diese Wörter in ihrem Namen trägt, fühle ich mich verraten und verkauft. Die gesellschaftliche Realität, mit der ich konfrontiert bin, übertrifft meine schlimmsten Befürchtungen. 
   Je breiter die AfD aufgestellt ist, desto besser ...
       Ich wünsche der Alterbative für Deutschland weiterhin VIEL ERFOLG!

                                                                   °° Raimund Samson °°

Dienstag, 20. Februar 2018

Anni Bathen-Helmich R.I.P.


   
             Die zweite Vorsitzende unseres Wilhelmsburger Kunstbüro-Vereins ist gestorben.
     Sie erlag einem Krebsleiden.
          DANKE Anni für Freundschaft und Unterstützung,
                                   vor Allem
                         mit Kochkünsten bei den
                                     Poesie-Abenden im Westend, Vogelhüttendeich,
                                  bis
                               wir dort, ohne Begründung,
                                                               vor die Tür gesetzt wurden.
            Du warst eine Frau aus dem Volk, offen und solidarisch.
                              Wenn es darauf ankam, warst Du da. ...


                                                                                                                   °° RS °°

Zwei Motten - Twee Motten

                 

Genau mein Humor
              holländische Gemütlichkeit
                            lustig gutartig ...
                Der Künstler Dorus (Tom Manders) lebte von 1921 bis 1972.

                                                                                                          °° RS °°

Montag, 19. Februar 2018

Kundgebung 19.2.2018 Hamburg-Gänsemarkt


Für diese Kundgebung war ein günstigerer Ort ausgesucht als beim letzten Mal, nämlich der Gänsemarkt, unweit Binnenalster und Jungfernstieg. Wie schon letzten Montag war die Kund-gebung auf allen seiten von Antifa & Co. umzingelt. Davor war die Polizei postiert. Bereits um 16 Uhr hatte sie den Gänsemarkt mit ihren Mannschaftswagen besetzt. Später kamen noch zwei Wasserwerfer und ein Panzerwagen hinzu. 19 Uhr war offizieller Kundgebungs-Beginn. 


Wir waren diesmal ein paar Leute mehr, schätzungsweise 150 oder 180. Die Plakatgestaltung war wieder individuell - jede/r der oder die will, kann ein Transparent, Plakat etc. mitbringen, es gibt kein Komitee o.ä. das irgendwelche Vorgaben macht. Ich fand einige Transparente etwas professioneller und auch größer als beim letzten mal - das heißt aber nicht unbedingt, daß sie besser sind. Was zählt, sind Begeisterung und Engagement. Auch Handgemaltes ist sehr gut !!
Wie schon letzte Woche wurden auch diesmal keine Reden gehalten. Frau Ogilvie, die die letzte Kundgebung anmeldete, hat sich zurückgezogen - verständlich nach dem Anschlag auf ihr Haus, wodurch auch ihre Familie bedroht war.


Wie schon beim letzten mal hat sich auch diesmal keine Partei oder Organisation in den Vordergrund geschoben. In einer Ztg. stand etwas von der "Türsteher-Szene", die hinter der Kundgebung stecke --- meinetwegen hat der Hamburgter Kiez damit zu tun. Hauptsache, es passiert etwas un d man fühlt sich nicht ganz so hilflos. Einige Teilnehmer kannten sich untereinander, einige waren neu und zT von außerhalb Hamburgs angereist - die Stimmung war insgesamt gut. Darauf lässt sich aufbauen. Einige klagten, daß sie eine Art Spießrutenlauf durchmachen mussten, um an den Antifa-Schreihälsen vorbei zu kommen, von denen einige auch schubsten und traten. Es wundert niemanden von uns. Man ertrug die nicht besonders einfallsreichen Haßgesänge und Brüllereien mit einem Achselzucken.


Ein Dankeschön der Polizei. Sie hielt uns die Krawalleros gut auf Abstand und zum Abschluß, gegen 20 Uhr geleitete sie uns wieder zu einem U-Bahn-Eingang. Diesmal fuhr extra eine U-Bahn nur für uns ... !! °° Ich hoffe, es geht so weiter. °° Der Widerstand wächst - der Widerstand gegen den Widerstand wächst auch. Deutschland 2018: Eine angemeldete, friedliche Demonstration kann nur unter massivem Polizeiaufgebot durchgeführt werden. Dieser Wahnsinn scheint Normalität zu wer-den. Lassen wir uns nicht einschüchtern! Bleiben wir bei unseren Anliegen - vielleicht sehn wir uns nächste Woche wieder! Danke fürs Kommen und Mitmachen !!
                                                                                                            °° RS °°

Freitag, 16. Februar 2018

Neo-Stalinisten in HH-Wilhelmsburg

Der Typ, der mich am Montagabend auf dem Weg zur Anti-Merkel-Demo als "Nazi" titulierte -siehe http://raimundsamsonkreativ.blogspot.de/2018/02/kundgebung-hh-jungferrnstieg-gegen.html9 wohn- te (zumindest) vor ca. 5 Jahren auf der Elb-Insel; damals erzählte er mir einmal auf einem Netzwerk-Treffen, daß er beim PRP = Projekt Revolutionäre Perspektive mitmache. Seinerzeit gab es eine ganze Serie von Sachbeschädigungen an Banken, Immobilien-Geschäften, einem Mode-Laden ("Messie de Luxe") usw. Im Internet war zeitweise ein Stadtplan mit vorgegebenen Anschlagszielen veröffentlicht, der aber bald gelöscht wurde. 


Kürzlich gingen wieder Scheiben zu Bruch - bei der Deutschen Bank und beim Abgeordneten-Büro eines SPD'lers. Nun bin ich kein Fan der SPD, aber diese Attacke aus "Solidarität mit der PKK" (kurdische bewaffnete Organisation) war, wie die ganzen Angriffe zuvor, sinnlos. Es gibt hier kein Proletariat oder irgendwelche Gruppen, die mit Gewalttaten zur Revolution angestachelt oder begeistert werden könnten. 
Diese Leute zeichnen sich durch am Gymnasium erworbene Intelligenz, Bücherwissen - und absolute Humorlosigkeit aus. Ich versuchte dem Jungen schon damals klar zu machen, daß er vom Leben nichts verstehe. Er hat es nicht begriffen ...
Irgendwie erinnern mich diese Aktivisten, die an Mauerwänden gerne Hammer&Sichel-Embleme hinterlassen, an die russischen Bolschewisten mit u.a. Dserschinski, der unter Lenin den berüchtigten Geheimdienst Tscheka zu einem komplexen Terror-Instrument aufbaute. 
Vom Steinewerfen und Verwüsten von Abgeordneten-Büros und Drohgebärden gegen Andersden-kende, bis zu bolschewistischem Terror ist es noch ein Weg ...
Ich vermute, daß der Angriff auf das Haus der Journalistin Uta Ogilvie auch auf das Konto dieser Leute geht.
Im Italien der 70-er Jahre verfolgten Neo-Faschisten eine strategia di tensione = Strategie der Span-nung, indem sie Bomben legten und politische Gegner erschossen. In der Hoffnung, mit der Angst und dem Chaos, das sie erzeugten, die Republik putschreif zu machen. Es funktionierte nicht.
Egal ob von "links" oder von "rechts": Ich lehne Terror und politische Gewalt ab. Stalin war äußerst raffiniert. Er sorgte selber für extremsten Terror - und brachte, um davon abzulenken, gleichzeitig die Legende vom "Antifaschismus" in Umlauf. Einer der schlimmsten Terroristen der Weltgeschichte machte den "Antifaschismus" groß.
                                                                                                          °° RS °°