Montag, 24. Juli 2017

Betreutes Denken

Früher (in den 70-er und 80-er Jahren) war für mich selbstverständlich, daß eigenständiges, kritisches Denken eine Sache der "Linken" war: Kritische Theorie, marxistische Gesellschaftstheorie, Autonomes Reflektieren usw. --- "Rechte" waren für mich generell eher oberflächlich, "politisch" auf Stammtisch-Niveau, Nachplapperer von politischen Phrasen. Mittlerweile haben sich die gesellschaftliche Situation wie auch meine Haltung verändert: "Links" sein heißt heute, konform zu gehen mit dem Mainstream, "Links" sein bedeutet Political Correctness, "Links" sein bedeutet, sich Denkvorschriften zu unterwerfen und linken Phrasen und Ideologismen hinterher zu laufen.
LKR bedeutet übrigens "Liberal-konservative Reformer". Mit dieser Mini-Partei habe ich "nichts am Hut", aber ich bedanke mich für den witzigen+wahren Spruch. Danke für die Anregung, LKR!

Donnerstag, 20. Juli 2017

Ist der Mann gefährlich?

Der Mann sieht gut aus, ist 32 jahre jung und outet sich als "homosexuell, rechtsradikal und katholisch". Eine ungewöhnliche Mischung. Yiannopoulos provoziert um (beinahe) jeden Preis. Er hat etwas gegen Genderisierung, gegen Hillary Clinton und die Gleichmacherei der Linken. Da stimme ich überein; auch ich mag keine Gleichmacherei, hasse den Zwang zum Konsens. M.Y. ist in den USA ein Polit- und Pop-Star, dessen Auftreten an Uni-Colleges mehrfach zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führte. °° Gibt es vergleichbare Leute in Deutschland? Bekennende Homosexuelle gibt es auch unter Rechtsradikalen, aber eher selten (Michael Kühnen war einer). Das rechte Volk ist, von Ausnahmen abgesehen, in Deutschland eher gegen Schwule. Also wird in der hiesigen rechten Szene wenig Aufhebens davon gemacht. °°  Wenn Yiannopoulos weiter so macht, d.h. Linke provoziert, gegen Feminismus lästert, Frauen als blöde vorführt, Trump lobt u.ä., dann könnte er eines Tages von einem Attentäter getötet werden. Wenn er überlebt, könnte er aber das kulturelle Selbstverständnis des Durchschnittsamerikaners dauerhaft verändern. Es bräuchte jedoch Zeit. Er müsste dann mehr tun als provokant zu posen, political correctness lächerlich zu machen und auf dem Schachbrett der Polit-Szene überraschende Züge zu vollführen. Man kann damit Siege einheimsen, aber die Gegner lernen mit und können-werden einen ungewöhnlichen Mann irgendwann klein kriegen. Spielend. Mit den eigenen Waffen schlagen. Warten wir ab. 
Vielleicht geht es M.Y. aber mehr um materiellen Reichtum und Geld als um Ruhm + Ähnliches?
                                                                                                                         
                                                                                                                                    °° RS °°  

Dienstag, 18. Juli 2017

Happy birthday, Sönke!

Sönke Frese hat heute Geburtstag. Ich kennen Sönke seit knapp zwei Jahren. Persönlich.
Wir sehen uns zwei- bis dreimal pro Woche.
Inzwischen bin ich mit Sönke auch per Facebook befreundet.
Ich schickte ihm mehrere Postings anläßlich seines Jubiläums.
Was macht Facebook? Blockiert die meisten dieser Grüße als SPAM. 
Weder sind die von mir  versendeten Video politisch gefährlich noch untergraben sie die herrschende Moral. Ich verstehe: Aufgrund des neuen "Netzwerkdurchsetzungsgesetz"es ist Facebook mehr als bemüht, den Zensur-Richtlinien zu entsprechen. Offenbar muß eine Quote erfüllt werden, um den Oberzensor Maas zufrieden zu stellen. 
Danke, Herr Justizminister Maas! Sie schaffen es mit Ihren Gesetzen und Richtlinien, syste-matisch Mißtrauen und sozialen Unfrieden zu schüren.
--- Sosehr ich mich freue, über Facebook Videos, Texte usw. posten zu können - ich hoffe, daß FB sich überlegt, ob seine Maßnahmen in der Folge des "Netzwerkdurchsetzungsgesetz"es angemessen sind. 
Schon mehrfach wurden Posts von mir als "Spam" markiert, auch an andere Freunde und Freundinne, zB an Odette el Ibiary, die ich seit ungefähr 10 Jahren persönlich kenne. 


                                                                                °° RS °°

Montag, 17. Juli 2017

Bertold Brecht - Guter Rat!


Ich bin kein großer Brecht-Fan - aber in diesem Fall dem Dichter dankbar für seinen Spruch. ...
                       
                                                           °° RS °°
                                         

Dienstag, 11. Juli 2017

Sie nennen sich "Schwarzer Block"

                           
Das Filmchen ist schon mehr als 4 jahre alt. Ich poste es hier erneut, aus aktuellem Anlaß.
Diese Leute demonstrieren für sog. "politische Ziele", und zeigen sich öffentlich - wollen aber nicht fotografiert werden. Da geht's schon los. Sie gehen Bürgern auf die Nerven, denn ihretwegen werden Straßen gesperrt. Das interessiert sie aber nicht - im Gegenteil. Sie WOLLEN nerven. Sie pochen auf ihr "Recht". Sie nennen es "Recht auf Stadt". Sie sind GEGEN freie Berichterstattung. Anwohner sollen sie um Erlaubnis fragen, wenn sie sie filmen wollen. Da ich das Auftreten dieser Leute für unverschämt hielt, ließ ich mich nicht vom Filmen abbringen. Damit mein Video nicht aus dem Verkehr gezogen würde, machte ich die Gesichter unkenntlich.
Ich hielt und halte "Schwarzer Block"-Demonstranten für unglaubwürdig - was ihre Motive betrifft. Hier sind Leute, die eine Show abziehen. Linksradikale Narzisse. Ich hatte mit einigen über ein Veddel-Wilhelmsburger Netzwerk lose zu tun. Sie verstanden es, einen "sympathischen Eindruck" zu machen. Dieser Eindruck verflüchtigte sich jedoch schnell, als ich ins Gespräch kam. Sie hielten politisch Andersdenkende für dumm oder einfach "Nazis". Sie wollten keinen Gedanken-Austausch - sie wussten scheinbar alles besser. Ich habe nichts gegen Revolutionäre, die sich auf die Seite der Bevölkerung stellen und den Schwachen, Ausgegrenzten helfen. Davon kann hier aber keine Rede sein.
Die vom "Schwarzen Block" initiierten Störungen und Gewaltaktionen auf dem Hamburger G20-Gipfel waren eine logische Folge vieler vorangegangener kleinerer Auftritte und Randalen. Ein Stadtteil und seine Bürgerinnen in der Hand durchgeknallter Gäste, die als Okkupanten auftraten und in faschistischer Manier die "Macht des Stärkeren" durchsetzten.
       Und jetzt?
                                                                                                                    °° RS °°

Samstag, 8. Juli 2017

G20 - Danke, Hamburger SPD!


Gab es zu Hans Albers Zeiten Schläger-Banden, die durch die Straßen zogen und Scheiben einwarfen und Autos anzündeten? In Geschichtsbüchern liest man von SA-Trupps (SA = Sturm-Abteilung). Das waren Nazis, politisch "rechts" stehende Aktivisten.


Dir Durchgeknallten, die randalierend u.a. durch Altona und die Elbchaussee zogen und an diesem Wochenende wohl noch mehr Schaden anrichten werden, sind dem linken Spektrum zuzuordnen. Sie protestieren nicht gegen G20, um ihre politische Meinung kundzutun; ihnen geht es darum, Autos anzuzünden, Parolen zu schmieren, Fensterscheiben einzuwerfen und Angst zu verbreiten.


Die Ausschreitungen werden Bürgerschaft und Senat noch ein paar Wochen beschäftigen, dann wächst wieder Gras über die Angelegenheit. SPD, Grüne und Teile der CDU werden sich wieder konzentriert dem "Kampf gegen rechts" zuwenden. Denn von dort droht angeblich die größte Gefahr für Demokrtie und Gesellschaft. Dahinter sehe ich vor Allem die Sorge der etablierten Politiker, daß sie ihre Posten und, damit verbunden, Einfluß und macht verlieren könnten.
Das verlogene Theater wird weitergehn wie zuvor.
Die ALTERNATIVE - sind wir. Menschen mit unterschiedlichem politischen Bewußtsein, "rechts" oder "links" orientiert, die aber vereint, daß sie spüren, wie falsch und heuchlerisch die Politik der erwähnten Parteien ist.
                                                                                        °° RS °°                             

Freitag, 7. Juli 2017

Euer G20 - die SPD sagt "Welcome"

                            
Natürlich hätte man diesen Gipfel auch anderswo, zB auf einem Flugzeugträger, durchziehen können. Flugzeugträger sind elektronisch, technisch, militärisch so hochgerüstet, daß jedes Flugzeug im Umkreis von 1000 km und mehr vom Radar erfasst und auf den Meter genau geortet und ggfs. abgeschossen werden kann. Ähnliches gilt für Drohnen. Auch U-Boote haben keine Chance gegen einen Flugzeugträger. Selbst wenn der IS sich unter Wasser begibt.
Es sollte anders sein.
Hamburg wurde auserkoren - und Bürgermeister Scholz sagte gleich "JA!", als er gefragt wurde, ob man den Gipofel in der Hansestadt austragen könne. Die Hamburgter SPD mit Herrn Scholz ist so macht- und prestige- und imagegeil, daß sie nicht genug davon bekommen kann, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Dafür werden 800 Millionen für einen Konzertpalast aus dem Fenster geschmissen, auch die IBA war nicht billig, und die igs fuhr, innerhalb einen halben Jahres, ca. 18 Millionen € Minus ein. Alles für die Imageverbesserung der Stadt! Auch lächerliche 85.000 € für die Vergoldung einer Häuserfassade auf der Veddel. Alles dafür, daß sich die Polit-Schickeria gegenseitig auf die Schultern klopfen, beim Sekt einander zulächeln, im Spiegel bestaunen und auf den eigenen Bankkonten fette schwarze Zahlen lesen kann. Die eigene Karriere, viel Geld und Bestätigung eitler, größenwahnsinniger Phantasien - in diesen Punkten sind Scholz + Co. mal wieder ein gutes Stück weiter gekommen.
Die Randale - war vorhersehbar. Autos anzünden, blindwütige Zerstörungen, Plünderungen --- kamen nicht überraschend. Die Polizei war gut vorbereitet. Auch ein großer Teil der Journalisten war gut vorbereitet. Mit Rechtfertigungen und Ideologismen. Darin sind vor allem Grüne und Linke groß. In der ihnen eigenen Logik warfen und werfen sie der Polizei vor, die Demo-Situation beim "Welcome to hell"-event eskaliert und die Demonstranten dazu provoziert zu haben, in größeren Gruppen randalierend und zündelnd durch die Straßen zu laufen. Als ob es sich bei den schwarz vermummten Bubis und Mädels um Roboter handelt, die nicht anders können, als kurz und klein  zu schlagen und anzuzünden, was ihnen zufällig vor die schwarz drapierten Revoluzzer-Näschen gerät.
Die Polizei hat anstrengende Tage.
Derweil vergnügen sich Politiker und ihre Zuträgerinnen und beschließen, über die Köpfe großer Teile der Bevölkerung hinweg, was sie für opportun, die eigene Karriere befördernd und gut für ihre Macht halten. 
Momentan ist wenig Fußball im Fernsehen. Live-Streams von Randale haben aber auch großen Unterhaltungs-Wert. Da können wir alle Schiedrichter und Trainer spielen. Rechtsaußen wird mit Steinen angegriffen - der Gegner hält dem Druck mit Wasserwerfern stand. Böller fliegen, Barrikaden werden errichtet und angezündet. Ist doch unterhaltsam, oder?!! Decken wir uns mit Bier, Salzstangen und Knabberzeug ein. 
Das G20-event ist noch nicht vorbei! 
                                                                                                                      °° RS °°

Mein G20 Hamburg

"Erst die Arbeit, dann das Spiel" lautet das oberste Gebot, das ich als Kind bezüglich meiner Pflichten lernte.  
Am ersten straighten G20-Tag führte mich mein Weg nach Stellingen, bequem mit dem Bus, um dort meinem Broterwerb nachzugehen. Der Rückweg war umständlich: Der 281-er fuhr nur bis Hagenbecks Tierpark; dort stieg ich in den 181-er um, der mich zum Eppendorfer Weg brachte. Von dort bis zur Gärtnerstraße waren es nur ein paar Minuten.
In der Gärtnerstraße zählte ich eine Stunde lang Polizei- und Feuerwehr-Autos: Von 14:35 bis 15:35 fuhren dort 21 x blau- bzw. grün-weiß sowie in rot lackierte Spritfresser, überwiegend mit Sirenengeheul, an mir vorbei - insgesamt zählte ich 68 Fahrzeuge.



Abends endlich das ersehnte Spielen, genauer: Ich ließ spielen. Ich musste nur ein paar Tasten an meinen Computer betätigen, schon hatte ich den schönsten Live-Stream von der Demo "Welcome to Hell". Als junger Mann wäre ich dort selber aufmarschiert, um meine Verzweiflung, Wut und ideologischen Phrasen zum Ausdruck zu bringen. Diesmal machte ich es mir, feist in der ersten Reihe vor mei'm PC auf Sensationen lauernd, gemütlich. Die Demo war wie Karneval, nur nicht so lustig. Die Polizei machte den Schwarzgekleideten mit ihren Ray Ban-Brillen und chicen Sturmhauben einen Strich durch die Rechnung. Wasserwerfer und Reizgas trieben die unartigen Enkel von Karl Lagerfeld Straßenbefestigungen und höher gelegene Wege hinauf. Ich wartete auf "besonders schwere" Zwischenfälle, wurde aber enttäuscht. °°° Insgesamt war es amüsant. Ich hatte mir aber auch redlich verdient, Spaß zu haben. 
Der Ernst des Lebens lauert ständig. Überall. Machen wir was draus - und sei es, daß wir Löcher in den Käse schneiden.  
                                                                                                                   °° RS °° 
                                                                                                                              

Donnerstag, 6. Juli 2017

P.J. Proby "Let the water run down"

                          
Bobby Darin sang mit honigsüßer Stimme vom "Blue velvet", die Beatles wurden für "Yesterday" fast heiliggesprochen, "You are my special angel" gabs in diversen Ausführungen (am besten gefiel mir die von den Vogues) etc etc. Es gab etliche sehr gute Sänger in England und den USA.
P.J. Proby fiel Mitte der 60-er Jahre durch exzentrische Bühnen-Shows auf. Er trug hautenge Hosen, die bei den Auftritten platzten. Das war damals skandalös. Proby wurde von anglischen Radio-Sendern boykottiert. Der Mann hat(te - er lebt noch, wird im nächsten Jahr 80) eine starke, große Stimme, einem klassischen Sänger ähnlich; manches klang auch wie Elvis Presley. Aber da waren noch andere, schrägere Songs, allen voran "Let the water run down", sehr auffällig durch den rauhen Country-Rhythmus und schrillen Backgroundgesang. Der Song schaffte es im Sommer 1965 knapp in die britische Top 20.    °° RS °°

Lesung beim Taschentuchbaum

Im Hamburger Stadtpark steht unweit vom Planetarium ein Taschentuchbaum, ein exotisches Gewächs aus Pakistan, in voller Blüte. Unter dem Motto "Weltpoesie ist Weltversöhnung" lasen am gestrigen Donnerstag dort Peter Schütt und Gudrun Egner Gedichte.


Aufgrund des G20-Gipfels war die Anreise erschwert - ein Gast wurde bereits in Lüneburg (!!) an der Weiterfahrt nach Hamburg gehindert. Ich wäre normalerweise mit dem Bus in 10 Minuten am Stadtpark gewesen. Für zwei Fußwege und U-Bahn brauchte ich erheblich länger. Unser Kreis war 

klein, aber fein.  °°° Poesie und Kultur brauchen Rahmenbedingungen - und die waren hier gegeben. 


Anschließend gings noch in ein Restaurant.


                                                                                                                    °°° RS °°°

Freitag, 30. Juni 2017

Goldene Geldverschwendung, Hamburg-Veddel

                            
Die Geldverschwendung Hamburger Kulturbürokraten nimmt immer absurdere Ausmaße an. Auf der Veddel wird eine Häuserfassade komplett mit Blattgold beklebt, insgesamt 300 qm. Kosten: 85.000 €uro. Dahinter steckt die nebulöse, ehrgeizige Idee der "Gentrifizierung", d.h. einzelne, "benach-teiligte" Stadtteile sollen partout aufgewertet werden. Dafür werden Kreative vor den Karren gespannt, die einen Stadtteil mit ihrer Kunst (bzw. mit sog. "Kunst") faszinierender, interessanter machen sollen. Die IBA = Internationale Bau-Ausstellung, die ihren Hauptsitz nur 2-300 Meter Luftlinie von der Häuserfassade hat, zog ihre Gentrifizierungs-Projekte von 2007 bis 2013 im benachbarten Stadtteil Wilhelmsburg durch. Mit weitreichenden Fiolgen nicht nur für Architektur und Stadtlandschaft, sondern auch für die Soziokultur. 
                                                                                                                  °° RS °°    
                                                                                                       

Mittwoch, 28. Juni 2017

R.I.P. Gunter Gabriel

                                              
Gunter Gabriel ist nach drei Operationen gestorben, als Folge eines Sturzes.
Es gibt eine Menge Nachrufe, Filme von Auftritten usw.
Am besten von allem materiual, was ich bisher sah, gefällt mir das Interview, das Henryk M. Broder 2011 mit dem Country-Barden führte.
                                                                                                                                        °° RS °°

Sonntag, 11. Juni 2017

Rule Britannia - Last Night of the proms 2009

                         
Sarah Connolly singt die Hymne "Rule Britannia" zur Komposition von Thomas Augustin Arne (1710-1778).Wir sehen und hören hier vieles von dem, was England groß machte: Musikalität, Gemeinschaftsgefühl, Herz, Humor ...
                                                                               °° RS °°

Edward Elgar - Pomp and circumstances - Land of Hope and Glory

                         
immer wieder großartig - vergesst die kleinlichen, beschämenden, beschissenen politischen Streitig-keiten wg. "Pupulismus" etc. -- erfreut euch an grOßer Musik, an grOßem Gemeinschaftsgefühl, wie eine riesige Kathedrale das große Kunstwerk mit dem Gesang aus tausenden Kehlen ...
                                                                                                                                                °° RS °°

Freitag, 9. Juni 2017

eigentümlich frei - eigentümliche Sprache



Die Juni-Ausgabe der Zeitschrift „eigentümlich frei“ trägt den Untertitel „Libertäre Strategien der Befreiung“. Herausgeber Andre F. Lichtschlag versucht den Begriff des „Libertären“ abzugrenzen gegen den der neueren politischen Bewegung der „Identitären“. Als reiche diese anspruchsvolle Auslotung nicht, führt er auch noch das polemische Wörtchen „Liberallala“ ein, mit dem er linksliberale Opportunisten meint. Der Mann ist wie ein Rokoko-Fürst, der jedoch nicht über Schloß und Ländereien regiert bzw. regierlt, sondern über einen ausufernden und permanent von ihm erweiterten Wortbezirk. Er spielt mit Begriffen und begrüßt artig imaginäre Gäste, die sein Wortreich betreten. Er brilliert mit Intelligenz, und noch mehr Intelligenz, und, als reiche dies noch nicht, mit noch mehr davon. Er hört garnicht mehr auf mit seiner Intelligenz-Schau. Ist er ein Genie? Aber daß er seinen Aufsatz „Eine Kultur- und Klassen-analyse“ nennt „Und nebenbei noch eine bescheidene Kampfansage“ finde ich neckisch und nicht ganz ernst zu nehmen. Oder ist der Mann echt bescheiden? Es stellt sich die Frage: Was kann der Leser von einem Heft erwarten, das stolz auf dem Cover verkündet „Weder liberallala noch identitär – und schon gar nicht politisch“? Nochmal: Ist Andre Lichtschlag ein Genie? Oder ein –notorischer Besserwisser, der jeder ernsthaften „politischen“ Diskussion ausweicht, indem er Haare spaltet? Ein Links-Hegelianer im Gefolge Max Stirners ist Lichtschlag nicht – oder täusche ich mich? Sein Essay „Eine Kultur- und Klassenanalyse“ umschreibt etliche Schleifen und mäandert in einem schier unendlichen Delta aus klugen Worten, die Gefahr laufen bzw. dabei sind, zu Phrasen zu werden. Aber wenn ich etwas Wasser dazu gebe, aus ner Gießkanne, könnten die Sätze und Begriffe noch 1 bißchen grüner werden und wachsen. Zwei Blumen öffnen ihre Knospen, schauen sich an und wissen: „Wir werden uns nie berühren.“
                                                                                                      Raimund Samson
  
   

Linker Faschismus - AfD Watch Bremen

Daß die AfD "beobachtet" werde, wie ihre Gegner stolz verkünden, ist eine vorsichtige Umschreibung für haßerfülltes, auf Zerstörung der Partei gerichtetes Outing. Angeblich ist AfD Watch Bremen dem neuen AfD-Treff in  Bremen auf die Spur gekommen. 
siehe https://www.facebook.com/afdwatchbremen/
Weitere Einzelheiten finden sich unter https://afdwatchbremen.com/afd-partei-quartier-enttarnt/
Diese linken Extremisten, die die Kommunikation einer demokratischen Partei stören bzw. zerstören wollen, scheuen nicht davor zurück, Fotos von Parteimitgliedern (hier: M.M. von der Jungen Alternative Bremen) zu veröffentlichen, um sie zu identifizieren, sozial zu ächten und ihnen größtmöglichen Schaden zuzufügen. (Augenpartie und Namen vom Blogger geschwärzt). 
Den Betroffenen rate ich, sich nicht provozieren zu lassen. Die anonym agierenden linken Faschisten, die von bestimmten Politikern und Medien unterstützt werden, warten nur darauf, daß die AfD ihrerseits gewalttätig wird oder zu Gewalt aufruft. Genau DAS soll mit dem Denunzieren erreicht werden. Um dann triumphierend sich bestätigt zu sehen: "Das haben wir schon immer gwusst".
Hier hilft nur: Ruhig bleiben. Kein Alarmismus.
°°° Früher wurde Blockwart-Mentalität den Nazis, der Gestapo und Verwandtem zugeordnet. Im Deutschland 2017 haben wir es mit linkem Blockwart-Gehabe zu tun. 
Stalin und die SED lassen grüßen.
                                                                                                                                   °° RS °°


Donnerstag, 8. Juni 2017

Versuche das UNMÖGLICHE!


Gwen Bristow (1903-1980) war eine amerikaniche Schriftstellerin.

Montag, 5. Juni 2017

Gewerkschaft - allergisch gegen Kritik

Bis vor einem Jahr war ich Mitglied bei der Dienstleistungs-GEWERKSCHAFT ver.di. Unzufrieden war ich schon länger. Als dann auch noch die Hamburger Asklepios-Klinik Barmbek, in der ich wg. einer Krebs-OP lag, bestreikt wurde und dabei die Versorgung der Patienten eingeschränkt war, reichte es mir. Ich drehte ein Video über meinen Austritt. °° ver.di versucht mit allen Mitteln, die Verbreitung dieses Filmchen zu verhindern. Und bekommt dabei Unterstützung von mächtiger Seite. You Tube änderte zweimal die URL des Videos - siehe mein Blog vom 21.4.: 
http://raimundsamsonkreativ.blogspot.de/2017/04/exerzitien-mit-verdi.html
Inzwischen hat das Blockieren des Videos eine neue Ebene erreicht: FACEBOOK verhindert das Posten sowohl des You Tube-Videos als auch des (s.o.) entsprechenden Blogs. 

Nicht nur an diesem Beispiel sehen wir: Die Verschärfung des Drucks von Justizminister Maas + Co. auf die social media, vor allem auf FB, zeigt mehr und mehr Wirkung. 
Hier noch einmal das unerwünschte Video:


                            
Die beiden anderen URL's sind:

https://www.youtube.com/watch?v=iN-_vtFvDw4&t=2s   

und 

https://www.youtube.com/watch?v=iN-_vtFvDw4&t=0s

Danke für die Aufmerksamkeit. Und helft bitte mit, das Video zu verbreiten!
                                                                                                                                          °° RS °°

Freitag, 2. Juni 2017

Libertär: eigentümlich frei # 168

ef = EIGENTÜMLICH FREI bekomme ich (noch) regelmäßig zugeschickt. Ich lese das radikal-liberale bzw. libertäre Magazin unregelmäßig. Manchmal, monatelang, garnicht, um dann wieder Stunden und Tage damit zu verbringen. °° Die Ausgabe vom Dez. 2016, die # 168, enthält mehrere Artikel von sehr guter bzw. sensationeller Qualität. Besonders erwähnenswert finde ich einen intelligenten Verriß des letztjährigen Literatur-Nobelpreisträgers Bob Dylan. Der Autor Theodore Dalrymple versteht es meisterhaft und mit Witz, Skepsis und Kritik gegen die Verleihung des Preises an Dylan zu streuen. Offenbar bin ich nicht der einzige, der die Schreibqualitäten der amerikanischen Folk-Legende als grotesk überschätzt ansieht. Danke für diesen feinen Beitrag!! °° Sehr lesenswert und gut recherchiert ist auch der 4 Seiten lange Artikel über den französischen Schriftsteller Houellebecq; Überschrift "Degeneration und Nihilismus". Autor Michael Klonovsky nimmt den französischen Dichter, der zuletzt mit einem visionären Roman über die absehbare Machtübernahme des Islam in Frankreich Aufsehen erregte, beim Wort. Er bezieht aber auch die (eher düstere) Persönlichkeit des Schriftstellers in seine Darlegungen mit ein. °° Der Kampf gegen die Meinungsfreiheit (unter dem Motto der "Toleranz"!) wird besonders an deutschen Universitäten erbarmungslos und blindwütig geführt. Eines der Opfer: Geschichts-Professor Jörg Baberowski. Cedric Kamlah beschreibt, wie von linken Ideologen erfolgreich Hetze betrieben wird. Baberowski sollte in den Räumlichkeiten der Universität Bremen einen Vortarg mit dem Titel "Gewalt verstehen?" halten. Da der Asta jedoch gegen Baberowski und die Veranstaltung Druck ausübte, wurde die Veranstaltung verlegt in die "Konrad Adenauer-Stiftung. Bewacht von der Polizei, der Referent begleitet von Personenschützern des Staatsschutzes". (S.12) °° Der Umfang des A4-formatigen Heftes beträgt 72 Seiten. Viel Lesestoff! Herausgeber A. Lichtschlag wünscht "einmal mehr Erkenntnisgewinn und Lesefreude".  Dieses Heft bietet dafür gute Voraussetzungen.  Weitere Informationen: http://ef-magazin.de/
                                                                                                                                  °° RS °°


Mittwoch, 31. Mai 2017

Linke Hetze: Margot Käßmann


Frau Käßmann, ev.-luth. "Theologin und Pfarrerin in verschiedenen kirchlichen Leitungsfunktionen" (Wikipedia), überfuhr vor einigen Jahren alkoholisiert eine rote Ampel. Ihr Fehlverhalten war gefährlich, aber immerhin: Die Kirchenfrau entschuldigte sich. Also Schwamm drüber! - Für weitaus gravierender, weil nachhaltig den sozialen Frieden gefährdend, halte ich eine Äußerung von ihr auf dem ev. Kirchentag in Berlin  (24.-28.5.). Dort habe sie unter „tosendem Beifall“ der 5.000 Besucher auch gesagt: „Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: ‚Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht‘", so steht es, noch einmal, auf der Homepage der Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers." Zitat aus "achgut.com" von Henryk M Broder  28.5.2017
http://www.achgut.com/artik/margot_kaessmann_holt_die_nuernberger_gesetze_aus_der_versenkung
Der Sprach-Duktus von Frau K. ähnelt fatal dem der Nürnberger Gesetze von 1935. Damals ging es darum, gesetzliche hzw. pseudo-wissenschaftliche Grundlagen für die Verfolgung der Juden zu schaffen; heute geht es darum, Bürger als Nazis zu identifizieren und auszugrenzen. °° Die Äußerung der führenden evangelischen Theologin ist strohdumm - aber die Frau ist gefährlich. Sie weiß, daß sie Unsinn redet - genau dafür bekommt sie jedoch tosenden Applaus. DARUM geht es: Stimmung zu machen gegen politisch Andersdenkende in Deutschland. Während ab 1933 die Nazis gegen Juden, Kommunisten, Zigeuner, Sozialdemokraten, Homosexuelle hetzten, wird seit einigen Jahren von der Linken, der evangelischen Kirche, SPD, den Grünen, Gewerkschaften usw. Stimmung gegen "rechts" und seit Neuestem gegen die AfD gemacht. 
                                                                                            °° RS °°

Dienstag, 30. Mai 2017

A.R. Penck - Ruhe in Frieden

                             
Mit A.R. Penck (Ralf Winkler) starb Anfang Mai ein Zeichner und Maler der Extra-Klasse. In den 80-er und 90-er Jahren war er sehr häufig in TV- und Presse-Medien präsent. In den letzten Jahren sorgte er wenig für Aufsehen. * Auf der Rückseite der Hamburger Staatsbibliothek (Uni-Campus) prangt ein riesiges Wandgemälde von ihm::: Als Experiment, formale Brüche und Lebensfreude noch Feste feierten. - Heute ist alles politisch korrekt vorprogrammiert. ---          
                                                                                                                                          °° RS °°

Freitag, 26. Mai 2017

Rolling Stones: Treffpunkt Geldautomat

  
Die Stones kommen endlich mal wieder nach Hamburg.
         Geil äj!
             Wir treffen uns wie vereinbart.
                   Pfandflaschen nicht vergessen!
                                                                                                                              °° RS °°
                                                                                                                 

Donnerstag, 25. Mai 2017

Ivanhoe befreit die Leibeigenen

                           
Ivanhoe stand für das Edle, Gute, Respektable.
              Ivanhoe war mein Held. Ein fairer Kämpfer
                                                                 ohne Hinterlist.                                °° RS °°

Dienstag, 23. Mai 2017

R.I.P. Roger Moore

Und wieder ist einer gestorben, der mir etwas bedeutete + den ich bewunderte.
Roger Moore wurde weltberühmt als James Bond-Darsteller. Schon früher, nämlich Ende der 50-er - Anfang der 60-er Jahre, eroberte er mein Herz als IVANHOE-Darsteller. Die 20 oder 30 Minuten langen sw-Filme liefen sonntagvormittags - ich durfte sie sehen, wenn ich aus der Kirche kam. Besonders liebte ich den Anfangstrailer. Ein Junge rief zweimal "Ivanhoe!", dann setzte der wunderschöne Männer-Chor ein und der Ritter kam mit Gefolgsleuten angeprescht. 

                                                                                                                                            °° RS °°

Donnerstag, 18. Mai 2017

Nicht vergessen °° Johannes Grützke

Wieder ist ein großer Künstler gestorben.
Ich sah in den 70-er Jahren eine Ausstellung mit Bildern von Johannes Grützke in der Hamburger Turm-Bar, damals noch Galerie, beim Dammtorbahnhof. Und war begeistert. Im 2001-Verlag erschien ein Bildband mit Zeichnungen, Gemälden und Theaterstücken/Sketchen u.ä. Der Mann war sehr vielseitig. Ich fand ihn auf geniale Weise witzig. Er beherrschte das Handwerk des Malens und Zeichnens. In einem Otto Waalkes-Film spielt er einen katholischen Priester. *** 
Mit seiner Beherztheit und künstlerischen Meisterschaft wird er uns fehlen. Ein liebenswerter Mensch.
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Dienstag, 16. Mai 2017

Björn Höcke Machtmensch


In meinem Blog vom 18. Januar kritisierte ich Björn Höcke, den Vorsitzenden der AfD-Fraktion Thüringen. Ich mutmaßte, daß er Antisemit sei. Inzwischen bin ich mir da nicht mehr so sicher. // In der eigentümlich frei vom April sind zwei interessante Artikel über den Politiker abgedruckt. Der eine, von Joachim Kuhnle, reizt mich zu einer Gegenrede - in einem speziellen Punkt. Kuhnle behauptet bzgl. Höcke: "Er ist kein Machtmensch". Da bin ich anderer Meinung. Und füge aber gleich hinzu: NA UND? Welcher Politiker ist oder wäre kein "Machtmensch"? Kuhnle nimmt Höcke in Schutz, weil er ihn von einem Verdacht freisprechen möchte. Macht gilt als etwas Böses, Schlechtes. Dabei ist Macht das, was einen Politiker auszeichnet. Macht zeigt sich erst in zweiter Linie in Äußerlichkeiten wie Zepter und Krone, Großraum-Limousine, Titel und Anzahl der Mitarbeiter, Anzahl der Facebook-Freunde. Sie kann ohne diese Status-Symbole auskommen. Ich halte Björn Höcke für einen instinktsicheren Politiker. Seine Macht besteht u.a. darin, Situationen in der Öffentlichkeit blitzschnell erkennen, einschätzen und in seinem Sinn gestalten zu können. Man merkt ihm dies nicht unbedingt an. Auch hierin unterscheidet er sich nicht von Kolleginnen aus anderen Parteien. Auch die wissen Situationen einzuschätzen. Und zu nutzen. Es kann auch schiefgehen. Einer kann "ins Fettnäpfchen treten" u.ä. Gewiß ist der Stil des Auftretens jeweils unterschiedlich: wir erleben ein breites Spektrum von Temperamenten und Charakteren bei unseren Politikern wie bei Menschen generell. Aber Macht? Haben alle. Über wen und was? Ist eine andere Frage. Ich persönlich schätze Politiker, die Macht über sich selbst haben. Das negative Gegenbild böte ein Mensch, der sich selber nicht im Griff hat und bei (fast) jeder Gelegenheit mit seinen Gefühlen und persönlichen Befindlichkeiten herauspoltert. Solche Personen kenne ich aus meinem Alltag. Sie sind bisweilen (sehr) lästig - aber zu ihrer Verteidigung möchte ich anführen: Sie sind oftmals ehrlich. Ehrlich und störend. Diese Eigenschaften werden von Politikern NICHT verlangt. Ich würde sie ihnen aber nicht generell absprechen. 
Schätzenswert sind für mich Politiker, die Macht haben über bestimmte Wissensbereiche. Man nennt sie "Fachleute". Inwieweit dies auf Björn Höcke zutrifft, kann ich nicht beurteilen. Ich gehe aber davon aus, daß er sich in einigen Bereichen der Gesellschaft gut auskennt.
Außerdem bemerkenswert bei Herrn Höcke: Er riskiert etwas. Er nutzt seine Macht, um selbige zu erweitern - geht aber auch das Risisko ein, daß er sich selber schadet. Es gibt eine Menge Leute, die seinen Einfluß einschränken wollen. 
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Montag, 15. Mai 2017

Lesung zum Thema "Krebs"

                                                                                                                                            °° RS °°

Montag, 8. Mai 2017

Wahlen in Schleswig-Holstein

 
Glückwunsch AfD! 5,9 % in Schleswig-Holstein - "nur"? - Nein. Das Ergebnis verdient Beachtung, Respekt. -- Schadenfreude ob des mäßigen Abschneidens der SPD. Ich wünsche dieser Partei einen weiteren kontinuierlichen Abstieg. Die SPD ist für mich eine Betrüger-Partei. "Betrügerisch" nicht im justiziablen Sinn. Denn mit Paragraphen kennen sich Schulz, Stegner, Maas, Gabriel & Co. bestens aus. Diese Partei bestimmt selber, was gegen Gesetze verstößt und was nicht, was legal und was illegal. Gereade dafür setzt sie ihre Macht ein, um alles in diesem Land nach ihren Vorstellungen zu definieren und in Gesetzesform zu gießen. Diese Partei streut gezielt Sand in Augen, macht aus einem X ein U. Für mich war "soziales" und "demokratisches" Handeln viele Jahrzehnte das Maß meines politischen Denkens. Ich brauchte sehr sehr lange, um mir darüber klar zu werden, daß die Begriffe "sozial" und "demokratisch" im Namen der SPD Tarnung und Bluff sind. Auch die Einschränkungen der Meinungsfreiheit, die in Deutschland immer krasser werden, verdanken wir vor Allem dieser Partei. °°° Die AfD, eine sehr gute Protest-Partei, hat noch jede Menge Arbeit vor sich. Sie hat schon Fehler gemacht und wird dies wohl auch in Zukunft tun. Daraus kann man lernen! - Aber eines VERLANGE ich: Daß sie GLAUBWÜRDIG ist und bleibt, und sich nachhaltig für die Interessen der deutschen Bevölkerung und derer einsetzt, die bereit sind, die hier geltenden Normen und Bräuchen zu achten. D.h. u.a.: Die christliche Religion ist zu respektieren, ebenso das Recht auf Selbstbestimmung der Frauen. 
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Donnerstag, 4. Mai 2017

AfD: Mülleimer und Sündenbock

                         
Natürlich ist die AfD nicht "an Allem schuld" - aber behandelt wird sie so. Wenn es um die "Alternative für Deutschland"-Partei geht, ist kein Tiefschlag tief, keine Ausgrenzung nachhaltig und keine Beleidigung bösartig genug. Jeder darf mal! Vor Allem unsere Eliten (unsere sog. "Eliten") aus Politik, Kirchen und Mainstream-Medien haben das größte Interesse daran, vor der AfD wir vor einer ansteckenden Krankheit zu warnen und jeden abzustrafen, der es wagen sollte, an der AfD etwas GUT zu finden ( siehe u.a. mein Video "ACHTUNG - Denunzianten": https://www.youtube.com/watch?v=AHxCPkpwKwE). 
Im Rahmen der großen Hatz auf die böse Partei werden auch Veranstaltungen mit religiöser Thematik instrumentalisiert, wie ich in Hamburg erleben durfte. 
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Uni Hamburg: Identitäre gesucht

Auf dem Campus der Hamburger Universität, unweit der WiSo-Fakultät (Von Melle Park 9), entdeckte ich eine Kontakt-Anzeige. Sie ist mit schwarzer Farbe auf eine Mauer gesprayt. Der-die Einsamen suchen offenbar verzweifelt nach sog. "Identitären", mit denen sie sich boxen (!) wollen. Der-die Absender (vermutlich "Antifa" oder ähnliche Blockwarte) haben ihre Adresse jedoch nicht angegeben und auch keinen Treffpunkt vorgeschlagen. So dürfte es kaum zum Box-Event kommen. Falls doch, bitte ich um Benachrichtigung. Denn wenn sich Antifa-Blockwarte und "Identitäre" einen Fight liefern, möchte ich dabei sein!! Um zu knipsen oder ein Video zu drehen. ... 


                                                         Danke für die Aufmerksamkeit!
                                                                                                                                 °° RS °°

Donnerstag, 27. April 2017

The Outer Limits "Just one more chance"

                         
Heute vor genau 50 Jahre erschien "JUST ONE MORE CHANCE" von der englischen Pop-Band "The Outer Limits". Der Song wurde kein Hit - blieb mir aber in dauerhafter Erinnerung. Frischer, sich mir ins Gemüt schmiegender Pop. Hier zum (Wieder-) Hören ... 
                                             °° RS °°

Freitag, 21. April 2017

Exerzitien mit ver.di

Im Frühjahr 2016 trat ich, nach knapp 8 Jahren Mitgliedschaft, bei ver.di aus.
Darüber drehte ich ein Video:

                          
Ich fing an, den Film, mit Kommentar versehen, auf Gewerkschafts-Seiten zu postem. Das hat ver.di garnicht gern!
Nun erlebe ich, daß mehrfach die URL (Link-Adresse) des Videos geändert wurde.
Die aktuell gültige ist: https://www.youtube.com/watch?v=iN-_vtFvDw4
In den letzten Tagen wurde diese Link-Adresse mehrfach geändert.
Insgesamt 3 verschiedene URL's für ein und denselben Film wurden über You Tube in Umlauf gebracht.

Es ist relativ mühsam -verglichen mit facebook- Videos auf YOU TUBE zu posten. Während ich auf FB eigene Texte und Video-URL's kopieren und mehrmals versenden kann, ist dies auf YOU TUBE nicht möglich.
Ich kritisiere ver.di, weil diese Gewerkschaft offenbar nicht fähig ist, Mitglieder individuell zu unterstützen. Wer besonderes Engagement und eigene Ideen in diese Gewerkschaft mitbringt, wird nicht etwa freudig begrüßt - im Gegenteil.
EIN Beispiel: Ich bekam von meinem Arbeitgeber (ev.-luth. Kirchenkreis Altona-Blankenese) mein Arbeitszeugnis nicht und demonstrierte deshalb vor der Zentrale - siehe folgender Film! -

                     
Unterstützung durch ver.di? Keine Spur...
Ich verfasste in Eigen-Regie ein Flugblatt, bepinselte ein Plakat beidseitig, setzte mir eine Till Eulenspiegel-Mütze auf und marschierte, begleitet von einem Freund, der mich filmte, vor die Zentrale des Arbeitgebers. Support durch ver.di: Null Komma Null Null Null.
Ein weiteres Beispiel: Ich bot ver.di an, auf künstlerischer Ebene mit anderen bei der Gewerkschaft organisierten Kreativen zu kooperieren. Mit meinem 1989 gegründeten Verein "Wilhelmsburger Kunstbüro" habe ich schon zahlreiche Ausstellungen, Lesungen organisiert, Radio- und Fernsehsen-dungen gemacht usw. Es kam, trotz mehrfacher telefonate meinerseits, nicht mal zu einem (unver-bindlichen) Treffen ...
Der letzte Auslöser für meinen ver.di-Austritt war ein ver.di-Streik im April 2016 in Hamburger Krankenhäusern. Just zu dem zeitpunkt unterzog ich mich einer Krebs-OP. Aufgrund des Streiks war die Versorgung der Patienten eingeschränkt. Konkret: Eine vom Krkhs. angegebene Tel.Nr., unter der ich eine absolut wichtige Info zu meiner OP bekommen sollte, war nicht besetzt. Eine ganze Stunde lang versuchte ich pasuenlos, jemand zu erreichen. Vergebens. Schließlich ging ich meiner Urologin auf die Nerven, die mir netterweise weiterhalf.
Geradezu legendär bzw. SAGENHAFT waren, unabhängig vom Streik, Schlampereien des Personals der urlogischen Abtlg. der Asklepios-Klinik Barmbek. U.a.: Nach der ersten OP bekam ich bei der Entlassung falsche Papiere (eines mir unbekannten, auch namentlich nicht ähnlich klingenden) anderen Patienten ausgehändigt. Obwohl ich vor meiner 2. OP ein paar Monate später ausdrücklich darauf hinweis, wurden mir auch bei der Entlassung nach diesem zweiten Eingriff wieder falsche Papiere ausgehändigt. KEIN WITZ! Wenn ich es nicht selber erlebt hätte -übrigens gibt es dafür eine Zeugin- würde ich es nicht glauben.
ich bin davon überzeugt, daß es in der Klinik auch sehr gutes, gewissenhaft arbeitendes Personal gibt. Ich möchte meinem Lese-Publikum aber nicht vorenthalten, daß es auch Pflegepersonal gibt, das nicht den allereinfachsten Ansprüchen geüngt. Aber Unzufriedenheit verbreiten und streiken! ...
--- JEDER Mensch macht Fehler. Gewerkschaftler, Krankenhaus-Mitarbeiter, ich selber übrigens auch. Nur EIN Fehler ist unverzeihlich, nämlich: Fehler leugnen und vertuschen. Schwere Fehler machen und so tun, als sei alles oke.
Genau dies erleb(t)e ich mit ver.di.
---- Zur rechtlichen Seite des Veränderns von URL's: daran gibt es nichts zu beanstanden, so ärgerlich dies für den Betroffenen auch ist. YOU TUBE vergibt URL's -zum Nutzen der User- und darf diese URL's auch ändern - zum Nutzen von, in diesem Fall, ANDEREN Usern, nämlich ver.di.

Man lernt nicht aus ...                                                                         °° RS °°

Sonntag, 16. April 2017

Wo die Ostereier herkommen ---

                            
Lange wollte ichs nicht glauben, aber jetzt hab ich Gewißheit: DA kommen die Ostereier her! ...
                                                                                                                                                  °° RS °°

Donnerstag, 13. April 2017

oswald wiener

                             
Was ist "Erschaffen", was "bloßer Nachbau", was "Simulation" --- Oswald Wiener ist einer meiner absoluten Favoriten unter den lebenden Schriftstellern und Intellektuellen  --
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Linke Sozialromantik CONTRA AfD (HH-Volksdorf)

                          
Vor 40 Jahren bin ich auch mit Handzetteln auf die Straße gegangen und bin auf Demos Parolen und Utopien hinterhermarschiert. Heute bin ich auch politisch, Aber auf andere Weise. Und: Kunst und Gesit sind mir wichtiger. --- Die Aufnahmen entstanden vor anderthalb Wochen in Volksdorf ... 
                                                                                                                                                       °°RS°°