Samstag, 26. März 2016

Glaube und modischer Journalismus

Das Political Correctness-Magazin DER SPIEGEL trägt mal wieder dick auf.
Das Cover der aktuellen SPIEGEL-Ausgabe beleidigt den Würdenträger der russisch-orthodoxen Kirche und den russischen Präsidenten Putin, die mit IS-Anhängern und Salafisten auf eine Ebene gestellt werden.
Der Spiegel in der Manier des "Aufklärens". Die intellektuellen Macher-Innen des Blatts sind zu fein oder zu "aufgeklärt" oder zu intelligent, um zu glauben. Aber Mißbrauch des Glaubens aufdecken! ...
WARUM gewinnen Religionen wieder an Bedeutung?  (aus mitteleuropäischer Sicht!! --- in Süd- und Mittelamerika hat Religion in den letzten Jahrzehnten nicht an Bedeutung verloren --- oder DOCH?)
                                                                                                  *RS*
                                                                                                

Chug-a-Lug - FROHE OSTERN!

                            
Ein Song aus 1964, der mir immer noch Spaß macht. Cool, lässig, witzig - ohne die modische Pomade, die heute dem Cool-Lässigen in der Pop-Musik übergestülpt ist. 
                                                                                                                            *RS*

Ewald Stadler über Morde an Christen in der Türkei und die Heuchelei führender Politiker

                                                           
Der österreichische Politiker ist für mich eine Entdeckung. Beinah unglaublich, mit welcher Eloquenz, Empörung und Aggressivität er der Türkei (dem türkischen Botschafter) und den österreichischen Verbündeten (allesamt führende Politiker) Heuchelei bzw. keinerlei Reaktion in mehreren Mordfällen an Christen zum Vorwurf macht u.a. B-R-A-V-O.  * Der Redebeitrag des türkischen Botrschafters, der zuvor Ewald Stadler in Harnisch brachte, ist leider in dem Video nicht enthalten. *** Von dieser Sorte Politiker bräuchten wir mehr: Die die christlichen Werte und Souveränität eines Landes wenn nicht retten, so doch offensiv verteidigen.*
                      
                                                                                                                                       *RS*
                                                                                                                               

Donnerstag, 24. März 2016

Monopole knacken

"Abschied von den Monopolen" überschreibt Dieter Stein seine Leitkolumne in der aktuellen Ausgabe der Jungen Freiheit. Die Wahlergebnisse in drei Bundesländern zeigen, daß die Partei-enlandschaft in der Bundesrepublik in Bewegung gekommen ist. Aber noch wartet eine Menge Arbeit, um die Wahl-Ergebnisse für die AfD zu konstituieren. Niemand soll sich zu früh freuen.
Aus meiner Sicht gibt es folgendes zu tun: 
Die Aufgaben und Möglichkeiten von Kunst und Kultur neu überdenken und eine Situati-onsbestimmung zu erarbeiten. Gerade für mich als Stadtteilkünstler (HH-Wilhelmsburg) ergeben sich neue Denkansätze.
Ein Monopol zu knacken heißt: Definitions- und andere Hoheiten in Frage zu stellen. 
Wie selbstverständlich wurden in den letzten Jahrzehnten kunst- und kulturpolitische Direktiven und Programmatiken von der SPD und anderen Regierungsparteien ausgegeben und verbindlich in Fördermaßnahmen umgewandelt - oder verschlampt, verschleiert. Letzteres passierte häufig. Unsere großen Parteien haben sich immer schwer getan mit ernsthafter Auseinandersetzung über die Qualität von Kunst und Kultur. Die einzigen Kriterien, die ich noch bei SPD, CDU, Grünen erkennen kann, sind die der political correctness. Was im gesellschaftlichen Alltag, für den Normalbürger, als Denk- und Handlungsnorm ausgegeben wird, soll auch für die Kunst gelten. Tatsache ist: Wer sich NICHT an die Muster und Normen der Political correctness hält, wird von jeder finanziellen Förderung ausgeschlossen und bekommt, wie in meinem Fall, noch ein Veranstaltungsverbot als i-Tüpfelchen obendrauf gesetzt.
Mit der AfD kann - könnte vieles anders und besser werden. 
Ich versuche, hier Denkanstöße zu geben.
Meine Bloge sind u.a. Ansätze, Alternativen zur herkömmlichen Kunst- und Kulturpolitik zu entwickeln. Dies ist ein langwieriger und komplexer Prozeß. Es reicht nicht, ein- oder ein paar mal eine Intution zu haben, sich von einem Geistesblitz leiten zu lassen und "Heureka" zu rufen. 
Alternativen in der Kunst- und Kulturpolitik müssen erdacht, formuliert, kommuniziert werden.    
                                                                                                                                                        *RS*
  

Guido Westerwelle R.I.P.

Ich war kein großer Fan von Guido Westerwelle, aber für seine Haltung kann ich ihm nur Respekt zollen. Er war mutig und stimmte seinerzeit GEGEN eine deutsche Beteiligung am militärischen NATO-Einsatz gegen Libyen und Gaddafi. Die Entwicklung in dem Land gibt ihm im Nachhinein noch einmal Recht.
R.I.P. Guido Westerwelle ! .........
                                                        *RS*   

immunisieren, psychisch

Der islamistische Terror rückt näher - durch Internet-Computer sozusagen bis auf 40 Zentimeter Abstand. Die Bilder sind auf dem Desktop und wandern in meinen Kopf. Mit anderen Bildern und Informationen. Da pocht etwas Monströses und will mich vereinnahmen.
Es gilt Techniken der Meditation und Selbstschutzmechanismen in Gang zu setzen. Um den eigenen Alltag nicht von Killern, durchgeknallten Monstern bestimmen zu lassen.
Das hat auch etwas mit Kreativität zu tun.
Vom Staat erwarte ich NICHTS.
Für meine psychische relative Unversehrtheit bin ich selber verantwortlich.
Das Selbst stärken
   gegen Haß
       für Eigenverantwortung
           und Frieden.
Es gibt nicht nur ein körerplich-medinzinisches, sondern
auch ein geistig-seelisches Immun-System.
Jeder muß für sich selber einen Weg finden, um sich
nicht von Hysterie und Panik anstecken zu lassen, sondern
in sich zu ruhen.
                                                                                                          *RS*

Dienstag, 22. März 2016

na UND - na UND


Wenn ich jetzt durchdrehe + hysterisch reagiere, haben die Fanatiker - Killer gewonnen.
Der Fernseher bleibt aus. Basta! 
                                                                                                                                                  *RS*

Montag, 21. März 2016

Bevölkerungsaustausch - Hamburg-Wihelmsburg

                          
In der Debatte um die Asylpolitik ist, seitens der Asylkritiker, die Rede vom "großen Austausch"(Re-
naud Camus u.a.). Damit ist gemeint, daß in großem Maßstab ansässige Bevölkerung zugunsten von Asylanten umgesiedelt bzw. vertrieben wird. Diesen Vorgang, daß ansässige Leute durch andere Menschen ersetzt werden, beobachte ich seit einigen Jahren in meinem Stadtteil Wilhelmsburg. Studenten und Schüler wurden (bis 2009) mit dem Anreiz, monatlich 100 €uro Mietminderung zu bekommen, angelockt, nach Wilhelmsburg zu ziehen. Wie zu erwarten, war dieses Angebot erfolgreich - die Bevölkerungsstruktur des Stadtteils wandelte sich spürbar. In Wilhelmsburg steht hinter dieser Strategie des Bevölkerungstauschs die Theorie der Gentrifizierung: Der Stadtteil soll aufgewertet, attraktiver gemacht werden, in dem u.a. (angeblich) kreativere Menschen angesiedelt werden. 
Es gab an dieser Bevölkerungs-Umstrukturierung in Wilhelmsburg viel Kritik seitens der Links-radikalen, ABER: in ihren Statements und Protesten klammerten sie völlig aus, daß sie selber -einige von ihnen- von der Umstrukturierung profitierten, indem sie von dem Mietminderungs-Angebot Gebrauch machten. So desavouierte sich ein berechtigter Protest durch Verschweigen wichtiger Tatsachen. 
Ernsthafte und ehrliche Debatten können nur geführt werden, wenn alle Argumente auf den Tisch gepackt werden. Leider geschieht dies in meinem Stadtteil nicht
                                                                                                              *RS*  

Sonntag, 20. März 2016

Now I'm 64 ...



Heute ist mein besonderer Tag, für den ich nichts kann, den ich aber trotzdem feiere.
1967, als die Beatles ihre Ballade "When I'm 64" veröffentlichten, hätte ich mir nicht träumen lassen, dort hin zu kommen, wo ich nun bin.
Ein Leben voller Kämpfe, privater Neurosen - aber auch mit Glücksgefühlen.
Dieser Tag gehört meiner Freundin Bettina, meiner Zwillingsschwester Edith, meiner Rest-Familie in der Schweiz und meinem großen Freundes- und Bekanntenkreis - darunter einige echte wirklich gute Freunde (Thomas, Michael, Ulla, Anni, die Menschen vom Club 68, Facebook u.a.), aber auch ein paar falsche (in der Wilhelmsburger Polit- und "Kunst"-Szene ::: So ist es, wenn man sich immer wieder auf andere Menschen einläßt...).
Ich wünsche allen Leserinnen einen schönen, anregenden Tag ...
                                                                                                           *RS*   

Samstag, 19. März 2016

God's Entertainment

Die KünstlerInnen von God's entertainment kommen aus Österreich, einem Land mit großer Kunst-Tradition. Österreich entstammen zahlreiche Kreative, die heute zu den Klassikern zählen, allen voran Mozart. Das Land hat aber auch bedeutende Avandgardisten hervorgebracht, die gegen Staat, Kirche und herrschende Moral ihr Genie entfalteten und auslebten, etwa die Protagonisten des Wiener Aktionismus. Sie lehnten, von DADA, Psychoanalyse, Poesie und Malerei beeinflusst, jeden Konformismus ab und verstießen gegen jede erdenkliche Konvention. 
Nach einer Begegnung mit  God's entertainment in Hamburg-Altona, die dort die Installation "Integrationslager" betrieben, informierte ich mich im Internet über die Gruppe. 
Ihre Chronologie von Aktionen, Projekten, Performances beginnt im Jahr 2005 mit der "literarischen Installation Institut Mossad im Referat Mozart", in der ein fiktiver Dialog zwischen dem Nazi Eichmann und dem Komponisten inszeniert wird. In den folgenden Jahren wurden die Aktionen usw. zahlreicher; stets ironisch, witzig, provokativ, nie anbiedernd - dafür intellektuell anspruchsvoll. 
Irgendwann muß es einen Bruch gegeben haben im Künstlerkollektiv.
Während den frühen Aktionen, Performances usw. eine radikale ideologie-kritische Tendenz unterstellt werden kann und sie m.E. dem Ideal des freien, unvoreingenommenen Experiments ziemlich nahe kamen, stellen sie sich heute offen und unverkennbar in den Dienst des Zeitgeistes und aktueller politischer Tendenzen. Die scheinbar offene Form von "Integrationslager", auch das Aggressions-Potential und eine gewisse Radikalität erinnern an Happenings und freie Konzept-Art. Bei den Performances der Wiener Aktionisten, des Living Theatre, den de-konstruktivistischen Happenings eines Wolf Vostell (um nur einige Beispiele zu nennen) war der Ausgang stets offen - im Unterschied zum Projekt "Integrationslager". Hier ging es darum, Menschen mittels diverser "Tests" der Unreflektiertheit, emotionaler Dummheit und Fremdenfeindlichkeit zu überführen. Und ihnen ironische Ratschläge zu erteilen. 
Auch in anderer Hinsicht unterscheiden sich die österreichischen GE-Leute von der austrischen Avantgarde. Während etwa die Wiener Aktionisten Brus, Muehl, Nitsch, Schwarzkogler nie einen Shilling Staatsknete erhielten, wurde die "Integrationslager"-Aktion von Steuergeldern finanziert: Die "Stadt Hamburg", das Bezirksamt Altona und Kampnagel kamen für Gage und weitere Kosten auf. 
Die legendären österreichischen Aktionisten attackierten künstlerisch die Werte und Normen der bürgerlichen Gesellschaft -  God's entertainment lassen sich vor den Karren der herrschenden Ideologie und des Mainstream spannen und dafür bezahlen. Das ist peinlich für mich, der von Haus aus eine hohe Meinung von Künstlern hat. 
Euer "Entertainment" hat nichts mit Gott zu tun
Unter Voltaire war Aufklärung GEGEN die herrschenden weltlichen und Kirchen-Fürsten, GEGEN den damaligen herrschenden Zeitgeist gerichtet. HEUTIGE Aufklärung dient dem herrschenden Zeitgeist und richtet sich gegen Andersdenkende, die in der Minderheit sind. 
Ein großer, gewaltiger Unterschied.    
                                                                                                                                   *RS*

   Daß Künstler mir mit der Polizei drohen, habe ich in mehr als 60 Jahren zuvor noch nie erlebt.
 

Freitag, 18. März 2016

Eichelhäher, Hamburg-Hummelsbüttel

Der Eichelhäher ist ein scheuer, das ganze Jahr über in unseren Breiten lebender Raben-Vogel. Er ist gut getarnt und fiel mir auf durch seine hellblauen Flügelfedern. Dieses Exemplar fotografierte ich in Hummelsbüttel. In meinem Stadtteil Wilhelmsburg sah ich ihn auch schon öfters, auch in unmittelbarer Nähe von Häusern und in Gärten.

Donnerstag, 17. März 2016

terry stafford - suspicion - 22.11.41 - 17.3.1996

                                                         

Terry Stanford hatte einen großen Hit: "Suspicion". Elvis Presley ging mit dem Song baden, aber Stafford, mit ähnlicher Stimme, kam in den amerikanischen Charts weit nach oben. T.S. starb heute vor genau 20 Jahren in Amarillo, Texas).
                                                                     *RS*  

Mittwoch, 16. März 2016

Badespaß mit dem Club 68

                       
Der Club 68 in Hamburg ist einer der ersten Vereine bundesweit, die von Behinderten gegründet wurden, um selbstbestimmt ihre eigenen interessen zu vertreten. Das ist bald 50 Jahre her. Ich arbeite dort seit 3 Jahren - sehr gerne. 
                *RS*

Dienstag, 15. März 2016

Vieh-losoph Precht

Lt. RP online (Rheinische Post online) berichtet, daß Richard David Precht, der sich gerne "Philosoph" nennt, die Sprache Peter Sloterdijks als "Nazi-Jargon" diffamiert und den Mann auf eine Ebene stellt mit Rudolf Höß, dem Kommandanten des Vernichtungslagers Auschwitz. 
2011 fiel mir Herr Precht auf, weil er ein "soziales Pflichtjahr" für Rentner forderte.
Nach diesem ultrakrassen Fauxpas (??) gegen Herrn Sloterdijk tituliere ich den Precht als "Viehlosophen".
Frage: war der Mann besoffen?
Wurde er für seine Beleidigung überdurchschnittlich gut bezahlt?
Sehen wir hier Anzeichen für eine Geisteskrankheit?
Oder ist Herr Precht einfach nur neidisch auf die Kompetenz und den Erfolg Peter Sloterdijks??
                                                                                                            *RS*

Putins Teilrückzug in Syrien: Bravo!

Endlich mal eine richtig gute Nachricht aus Syrien.
Putin ist ein kluger Stratege. Deshalb ordnete er jetzt den Teilrückzug aus Syrien an. Den Fehler, sich in einem Land festzubeißen, wie ihn seinerzeit Breschnew in Afghanistan beging, begeht Putin nicht. Außerdem darf er sich keine Schwäche zeigen, da im Ukraine-Konflikt die gegnerischen Parteien nur darauf warten, Putin und Rußland klein zu machen.
Der russische Präsident zeigt, daß er ein großer Staatsmann ist.


 Bravo Putin !!!
     Weiter so !!!                   (Die Collage oben ist eine Umwandlung eines Postes von
                                                   FB-Freund Stefan Möller) 
                                *RS*

Sonntag, 13. März 2016

Wahlen: Denkzettel für die Etablierten

Die Stimmen sind noch nicht ausgezählt, aber die aktuellen Prognosen zeigen einen deutlichen Aufwärtstrend für die AfD. Wie erwartet. Die SPD hat in Sachsen-A. und Baden-W. herbe Verluste hinzunehmen. Sie bleibt in Rheinland-Pfalz wohl stärkste Partei (hinter der CDU), fällt aber in Sachsen-Anhalt klar hinter die AfD zurück. Die Grünen in Baden-W. Sieger. --- 
Hier die Prognosen für 19:00 --- 
Es freut mich für die AfD. Ansonsten frage ich mich, ob + welche Folgen diese Wahl für meine Arbeit als Künstler hat. Bezüglich Kunst und Künstlern fand ich noch keine Statements oder Programmpunkte bei der AfD. Es zeigt sich aber, daß viele Kreative der Ansicht sind, bei der AfD handele es sich um Nazis oder Rechtsextremisten. Wer es wagt, Sympathien zu zeigen, wird ausgegrenzt. Im Wilhelmsburger Atelierhaus 23 bekam ich im November Veranstaltungsverbot, weil ich mich u.a. gegen Brandanschläge und andere Gewalttaten gegen AfD-Politiker wandte. Viele Linke + auch manche Künstler finden offenbar alle Mittel gegen die AfD richtig, auch Gewalt. 
                                                                                                                                              *RS*  

Mittwoch, 9. März 2016

AfD Hessen

Von einem "Erdrutsch-Sieg" ist die Rede nach der Kommunal-Wahl in Hessen. Dieser "Erdrutsch" konnte nicht überraschen. In sämtlichen Vorhersagen wurden hohe Prozentzahlen für die AfD vorhergesagt. Den etablierten SPD, CDU, Grünen wurde ein Denkzettel verpasst - damit hatten alle gerechnet. Bei mir und anderen Dissidenten, Aufmuckern und Querköpfen überwiegt die Schadenfreude::: weil SPD + Co. spürbar Stimmen verloren... Das Gefühl, verschaukelt und totalvera... zu werden von den Regierungsparteien, ist weit verbreitet bei den, wie mir, über Fünzigjährigen.
Aber was passiert, wenn die AfD eines Tages mit-regiert? Wird sie für mehr Wohnungen, Jobs, bessere Renten sorgen und MEHR MEINUNGSFREIHEIT garantieren? Oder wird sie, nachdem auf sie selber und Pegida mit der "Nazi"-Keule eingedroschen wurde, ihrerseits den "Kommunisten"-Knüppel auspacken? Der AfD wurde übel mitgespielt von Mainstream-Medien und -Parteien. Sie wurde in die Rechtsaußen-Ecke gepackt, ihr wurden Veranstaltungs-Räume verweigert, es gab Brandanschläge, Farbbeutel-Attacken und mehr. ABER was passierte, hätte die AfD das Sagen? Wie würde sie selber, von einer Macht-Position aus, mit Gegnern und Opposition umspringen?
                                                                                                                                                   *RS*


 

Dienstag, 8. März 2016

James Holman - Blinder Weltreisender

Ich lese gerade ein famoses, spannend geschriebenes Buch mit den Aufzeichnungen eines blinden Weltreisenden.
James Holman (1786-1857) war ein britischer Marineleutnant, der im Alter von 25 Jahren schwer erkrankte und sein Augenlicht verlor. Er interessierte sich jedoch weiterhin für viele Dinge, fremde Länder,  die weite Welt, und ging auf große Fahrt. Immer wieder. Er umrundete den Globus. Das war, zumal für einen Blinden, im frühen neunzehnten Jahrhundert, ein ganz anderes Abenteuer als heute.
Ilja Trojanow und Susann Urban übersetzten die Aufzeichnungen. 
James Holman war zu Lebzeiten ein berühmter Mann. Er machte sich auf seinen Reisen Notizen mit einem Noctographen, ein speziell für Blinde entwickeltes Schreibgerät. Seine Bücher wurden viel gelesen. 
"Fühlend sehe ich die Welt - Die Aufzeichnungen des blinden Weltreisenden James Holman" erschien 2010 im Malik-Verlag. 336 Seiten. 
Ein Buch, das vielen mit ähnlichem Handicap Geschlagenen Mut machen dürfte. 
                                                                                                                                         *RS*

 
                                                                         

Montag, 7. März 2016

Herr Mirtazapin von Citalopram


In den "sozialen Medien" wütet derzeit ein Shitstorm, ausgelöst von Volker Beck, der mit der Droge Chrystal Meth erwischt wurde. Ich finde ziemlich lächerlich, was hier passiert. Wieviele Parlamentarier trinken regelmäßig Alkohol? Und kein Hahn kräht danach! Wieviele Menschen in diesem Land nehmen regelmäßig Tabletten? Ich übrigens auch. Täglich 5 Medikamente. UND??
Die Grünen sind nicht meine Partei, und Volker Beck kann mir mit seiner Moral-Krakeele gestohlen bleiben. Trotzdem: Häme und Haß hat er wegen C M nicht verdient.
                                                                                                                        *RS*

Sonntag, 6. März 2016

mehr als 100000

Erstmals überschreiten wir mit den Aufrufen für unsere Videos die 100.000-er-Grenze.
Ich bin happy. Klar - andere lächeln nur herablassend; sie erreichen die 100.000 jede Woche - wir haben mehr als 3 Jahre dafür gebraucht.  Und wir haben keinen TV-Sender, Zeitungs-Redaktion oder Parteibüro im Rücken, die für uns die Filme posten.
Ein dickes thänx an Thomas, der nur in wenigen Videos mitspielt, aber umso wichtiger ist bei technischen Dingen. Ohne ihn wären wir - wäre das Wilhelmsburger Kunstbüro mit seinen Video-Aktivitäten nicht so produktiv (ca. 375 Filme sind derzeit abrufbar).
Gelöscht wurden bisher rund eine Handvoll Videos. Obwohl wir auch You Tube danken,  veröffentlichen zu dürfen, sind wir nicht ganz einverstanden mit deren Politik. Mehrere Filme wurden von Y T gelöscht, u.a. wegen Polizei-Hinweisen. Offiziell wird das Gelöschte als "unangemessener Inhalt" bezeichnet. Am ärgerlichsten war das Entfernen eines Videos der Punkband "Schlübberschiss" durch You Tube, das ich mit enormem Aufwand und mit dem Einverständnis, ja der Bitte um Veröffentlichung seitens der Band bei einem Live-Auftritt aufnahm und zusammenschnitt. Statt dankbar zu sein für unsere Arbeit, beschwerte sich der Sänger der Deutschhasser-Band bei Y T wg. einem political NON correct-Button. Tja ... inzwischen darf man jede Art von Haß auf Deutschland wohl getrost als politisch korrekt bezeichnen. Früher war es eine Ehre, als
political NON correct zu gelten. Heute gilt es als Anzeichen für "rechte" Gesinnung.  ---
Geld verdienen wir mit unseren Videos nicht.
Bisher gab es eine Geldstrafe: Insgesamt 600 € PLUS 82 € Bearbeitungsgebühr PLUS 60 € für die Abweisung der Beschwerde PLUS 5 € Mahngebühr (nach 1 Woche!!!). 
Siehe "600 Euro Strafe - Wofür?" https://www.youtube.com/watch?v=1QMeEE_YhD4
Ein Antrag auf finanzielle Unterstützung für den Kauf von Kamera-Equipment wurde vom Kultur-ausschuß Hamburg-Mitte EINSTIMMIG von Grünen, SPD, CDU und Die Linke abgelehnt. 
Das Wilhelmsburger Wochenblatt lehnte, trotz "positiven" Gesprächs, den Abdruck eines Artikels über unsere Video-Arbeit ab. Dafür veröffentlichte das Blatt schon mehrere Artikel über das m.E. ziemlich lächerliche Video-Projekt "Inselflimmern". Merke: Wer, wie "Inselflimmern", öffentliche Gelder (u.a. von der IBA) bezieht, ist salonfähig. 
Der Hamburger Sender TIDE TV, wo wir anderthalb Jahre lang Videos zeigten, zensierte uns zuletzt - und verhielt sich absolut arrogant.
Mein Blick nach vorne: 
Die Arbeit geht weiter, der Spaß geht weiter, das Lernen geht weiter.
Wir bleiben offensiv.
Wir leben und arbeiten am äußersten Rand der Kunst- und Kultur-Szene.
                                                                                                                          *RS*

Samstag, 5. März 2016

Theater 36 - Nur eine Nacht

                            
"Theater 36" nennt sich eine Hamburger Theater-Gruppe, in der behinderte und nicht-behinderte Menschen spielen. Sie existiert seit 2008. "Nur eine Nacht" ist ihre vierte Produktion.
                                                                                                                                                  *RS*

Freitag, 4. März 2016

Florin - Akkordeon exzellente


                           
Dieser Akkordeonspieler ist eine Bereicherung für den U-Bahnhof Hoheluftbrücke. Er sitzt dort sehr häufig und erfreut die Passanten und U-Bahngäste mit seinem reich improvisierten und sehr gekonnten Spiel. Florin kommt aus Rumänien --- 
                                                                                            *RS*   

Schwimmen mit dem Club 68


WoW!, ein Schwimmbad für uns allein! ...
Jeden Mittwochabend ist Wasserspaß angesagt beim Club 68.
Von 18 Uhr 45 bis 21 Uhr haben wir das Bad im Albertinenhaus im Sellhopsweg 21 zu unserer freien Verfügung.

Der Club 68-Hamburg ist ein Verein für Behinderte und ihre Freunde. Interessierte und Gäste sind herzlich willkommen. Der Schwimmspaß kostet 3 Euro.
Es gibt eine Hebebühne, mit der Gehbehinderte ins Wasser gelassen werden können.
Wer regelmäßig teilnehmen will, sollte Mitglied im Club werden. Wer mal reinschauen möchte, ist herzlich willkommen! Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf über: club68-HH@gmx.de
                                                                                                                                                   *RS* 

Donnerstag, 3. März 2016

der hat Neger gesagt

                                                           
Gibt es eigentlich eine Harald Schmidt-Watch-Seite von der Antifa? 
Oder sollten wir eine Antifa-Humor-Watch-Seite auf Facebook kreieren?
                                                                                                                                *RS*

Mittwoch, 2. März 2016

Integrationslager für Deutsche (Video)


                         
Ein "Kunst"-Aktion mitten in Hamburg, die den Zweck verfolgt, von der katastrophalen Asyl-Politik abzulenken. Wir Deutschen sollen uns integrieren! ... - Zum ersten mal wurde ich, der schon hunderte von Kunst-Aktionen und Ausstellungen besuchte und selber gestaltete, mit der Drohung, die Polizei zu rufen, rausgeschmissen. An einem öffentlichen, frei zugänglichen Ort.
Die Provokation ist gelungen.
                           Bei mir jedenfalls ...
                                                                   *RS* 

Dienstag, 1. März 2016

Keine Gewalt außer


Keine Gewalt - außer der Kunst
keine Gewalt - außer großem Geist
                                              ergänze ich ...
Danke Britta Müller für diesen Netzfund!
                                                                               *RS* 

Hier ein Fundstück aus der Hamburg Innenstadt, am Hauptbahnhof: