Donnerstag, 31. August 2017

Warnung vor "geistigen Brandstiftern"

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier warnt vor "Geistigen Brandstiftern".
Der Witz ist gut - lange nicht mehr so gelacht. Dabei ist
der Anlaß ernst. 
           Alexander Gauland (AfD) würde die SPD-Integrationsministerin Özoguz am liebsten in Anatolien "entsorgen", sagte der Mann kürzlich. Über das Wörtchen "entsorgen" ließe sich streiten - man könnte es so interpretieren, daß ein Mensch zu einem Ding herabgewürdigt wird. Die Bemerkung von Herrn Gauland war nicht nett --- aber wieso plötzlich dieser Aufstand?!!!


Steinmeiers Parteikollege, der Hamburger SPD-Mann Johannes Kahrs, sprach vor einigen Jahren davon, Angela Merkel zu "entsorgen". Wo blieb damals der Aufschrei der angeblich "kritischen" Öffentlichkeit??  Ist irgendein Tadel vom Partei-Kollegen Steinmeier bekannt geworden? Nicht daß ich wüsste. Hat sich irgendwer aufgeregt?? ... 
Der Grund, weshalb jetzt plötzlich schweres Geschütz herausgeholt wird, liegt darin, daß ein AfD-Mann das Wörtchen aussprach - und eine SPD-Frau damit attackierte.
In Deutschland wird mit zweierlei Maß gemessen. 
Was ein SPD-Mann sagt, darf ein AfD'ler noch lange nicht!
In den 70-er jahren wurden ganz andere Leute als "geistige Brandstifter" diffamiert. 
-- Wie wär's denn, mal die Kolumnen des SPIEGEL etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Etwa jene von Margarete Stokowski, die vor 2 Wochen einen von einem Rechtsradikalen in Charlotte (USA) verübten Mord mit der AfD in Verbindung brachte. 
(siehe http://raimundsamsonkreativ.blogspot.de/2017/08/systematische-linke-hetze.html ) 
Ist dies KEINE "geistige Brandstiftung"?? fragt
      der Blogger
                     °° RS °°

Besuch im Dick&Doof-Museum

Solingen ist eine Reise wert. Die Stadt ist malerisch gelegen im Bergischen Land, mit vielen Parkanlagen,  Bäumen, Sträuchern und Blumen an den Straßen, die architektonische Kernsubstanz zumindest im Stadtteil Ohligs besteht aus schmucken Häusern, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts gebaut wurden.


Ein Highlight ist für mich das Dick&Doof-Museum in der Locherstraße 17, 42719 Solingen. Es ist in einem "denkmalgeschützten Haus der Solinger Frühindustrie" untergebracht. 


Das kleine (60 qm), aber unbedingt besuchenswertes Museum enthält unzählige Exponate: Figuren des Duos von daumennagel- bis überlebensgroß, unzählige Plakate (in unterschiedlicher Größe), alte Fotos, Bücher, ein großes Sortiment von Filmen auf DVD, Tassen, Sitzkissen, Zigarrenbauchbinden und andere Preziosa und Kuriosa. Wir haben uns rundum wohl gefühlt als Besucher und Fans von Stan und Olli. Dazu trugen auch die sehr freundliche Begrüßung des Sammlers und Museums-Betreibers sowie die Informationen bei, die wir durch ihn bekamen. Und dann wurden uns noch original-alte Filme vorgeführt. Was wolln wir mehr?!


Es wird jede Menge geboten - und das bei freiem Eintritt! Natürlich freuen sich die Betreiberinnen, das Ehepaar Wolfgang und Vera Günther.
Kleiner Wehmuts-Tropfen: Das Laurel & Hardy-Museum ist nur 2 Tage im Monat geöffnet, nämlich am letzten Samstag und Sonntag im Monat, jeweils von (Sa) 12-17 Uhr und (so) 11-17 Uhr.
Besuche außerhalb dieser Öffnungszeiten können nach Absprache vereinbart werden.
Weitere Informationen im Internet, zB unter http://www.laurel-hardy-museum.de/


Also NIX WIE HIN! ...
                                                             °° RS °° 

Mittwoch, 30. August 2017

Mir ham se als jeheilt entlassen

                             
"Otto Reutter (* 24. April 1870 in Gardelegen; † 3. März 1931 in Düsseldorf; eigentlich Friedrich Otto August Pfützenreuter)[1] war ein deutscher Sänger, Verfasser von Liedern und Komiker."(Wikipedia)  °° Mein Vater liebte diese Art Komik und Humor, der sich selbst aufs Korn nahm und vor versteckten, aber auch offeneren politischen Andeutungen nicht zurückschreckte. Die Kunst bestand darin, so weit wie möglich zu gehen - ohne den Witz aufzugeben und (politisch) völlig platt zu werden.
Otto Reutter verbreitete Frohsinn und Gemütlichkeit - und Kritik.
   Lebenskunst mit dem Herzen am rechten Fleck.
Die Reim-Form, derer Reutter sich bediente, wird als Couplet bezeichnet. Wikipedisa schreibt dazu: "Das Couplet (frz. „couplet“: Zeilenpaar) bezeichnet in der Musik ein mehrstrophiges witzig-zweideutiges, politisches oder satirisches Lied mit markantem Refrain." Otto Reutter "soll (er) über 1000 Couplets verfasst haben. Nachgewiesen sind rund 400 Couplets, die in diversen Schallplatten-Aufnahmen und Notendrucken erhalten sind."
                                                                                    °° RS °°  

Reinhard Marx - Das Kapital

Reinhard Marx, * 1953, ehemals Professor und beim Erscheinen dieses Buchs Erzbischof von München und Freising, hat Humor. Wie er sich neben der Über-Figur und Namensvetter Karl ins Gespräch bringt, hat Witz. Und es zeugt von der Cleverness, eigene d.h. katholische Positionen zur Sozial- und Wirtschaftslehre ins Spiel zu bringen. Wer noch nicht desillusioniert ist und die katholische Kirche als Hüter von Moral und Tradition, aber auch als Stimme, die auch zu "weltlichen" Dingen etwas zu sagen hat, ernst nimmt, der kann aus diesem Buch interessante Informationen bekommen. Ich jedenfalls habe einiges dazugelernt - wobei ich hinzufügen möchte, daß ich in Wirtschaftsfragen und speziell in den Standpunkten, welche die katholische Kirche diesbezüglich einnimmt, ein Nichtfachmann bin. Manchmal habe ich auch etwas gegähnt und mich an Standpauken, in vernünftigem Ton vorgetragen, von katholischen Geistlichen erinnert gefühlt, die in meiner Jugendzeit eine wichtige Rolle spielten. ** Marx erinnert an Leute wie Joseph Höffner (1906-1987), "eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des kirchlichen Lebens in der alten Bundesre-


publik Deutschland, 1962 wurde er zum Bischof von Münster ernannt... Aber Höffner war nicht nur Seelsorger, sondern auch Wissenschaftler." (S. 89) -- ... Dies u.a. sind Informationen, mit denen ich eine Menge anfangen kann - Höffner genoß höchstes Ansehen in der katholischen Kirche zu einer Zeit, in der ich dabei war, mich abzuseilen, um mich stärker von antiautoritärenen Ideen und Polit-Rebellion beeinflussen zu lassen. °° Dieses Buch verdient genauere und vielleicht auch mehrfache Lektüre - jedenfalls für einen Leser wie mich. °° Dankbar bin ich dem Autor für seine Hinweise auf den Neoliberalismus (S. 91ff.), der eine wissenschaftlich und politisch in den 1940-er und 50-er  Jahren breit diskutierte Richtung war und auf Alternativen zur staatlichen Planwirtschaft hinwies, d.h. auf eine freie Marktwirtschaft. Ich hatte ein sehr negatives Bild vom Neoliberalismus, der ab den 70-er Jahren neu definiert und als Feindbild aufgebaut wurde - im Sinne sozialistischer-neosozialistischer Ansätze. Gut zu wissen, daß es eine gute, die Menschen nicht herabwürdigende Art von Neoliberalismus gab. °° Ich kann aus diesem Buch etwas lernen. Auch wenn mir einige Text- Passagen verwandt vorkommen mit dem verlogenen Sozialpredigertum gewisser Politiker. Wobei mir Herr Marx respektabler erscheint als gewisse Damen und Herren der SPD, der Grünen u.ä. --- Knaur, 2010, 232 S., preisgünstig im Internet   
                                                                      °° RS °°

Alexandra Manske: "Kapitalistische Geister"

Der komplette Titel des Buchs von Alexandra Manske lautet "Kapitalistische Geister in der Kultur- und Kreativwirtschaft", Untertitel: "Kreative zwischen wirtschaftlichem Zwang und künstlerischem Drang". Frau Dr. Manske ist studierte Soziologin und forscht und lehrt an der Hamburger Universität

u.a. Die Autorin untersucht die Situation von Kreativen in Deutschland, die, von Ausnahmen abgesehen, oftmals unter schwierigen Bedingungen arbeiten: Entweder als "Freiberufliche", die beispielsweise ihr Geld bei Print- und/oder TV-Medien verdienen, oder als Angestellte zu höchst unterschiedlichen Konditionen in "Festanstellung" arbeiten, aber meist mit einem zeitlich beschränkten Vertrag ausgestattet sind. Einige befinden sich in (Teil-) Abhängigkeit vom Arbeitsamt, als sogenannte "Aufstocker". Manske beschreibt akribisch die Entwicklung der Situation von in der "Kultur- und Kreativwirtschaft" Tätigen und erforscht diese auch historisch mit dem Schwerpunkt auf den letzten 50 Jahren. Ihr besonderes Interesse gilt jenem Bereich, der als "Design" bezeichnet wird.
Ich war auf dieses Buch neugierig, weil ich selber Künstler bin und etliche Stufen einer entspre-chenden Vita und Karriere durchlaufen habe, u.a. lebte ich 15 Jahre als professioneller Puppenspieler. Ich sammelte auch Erfahrungen als Schriftsteller, Organisator von Lesungen und Ausstellungen (Einzel- und Gruppen-Ausstellungen, auch Präsentation eigener Bilder), Herausgeber von Zeitschriften und Anthologien, Radiomacher u.a. 
Das Buch lässt an wissenschaftlicher Genauigkeit m.E. keinen Wunsch offen: Begriffe werden ausführlich und genau beschrieben, auch die Geschichte der Begriffe, die Autorin webt und flicht ein dichtes und vielschichtiges Bild, das den komplexen von ihr untersuchten Bereich ausgiebig unter die Lupe nimmt. Und doch fehlt mir hier etwas. Frau Manske listet unter "Literatur" fast 700 Bücher bzw. Aufsätze auf, außerdem verweist sie auf 46 Internetquellen. Zwei ihrer Favoriten unter wissenschaftlichen bzw. philosophischen Autoren sind Pierre Bourdieu und Michel Foucault. Ich staune: Marx ist nicht aufgelistet. Sollte man Karl Marx nicht gelesen haben, wenn man "Kapitalistische Geister in der Kultur- und Kreativwirtschaft" verstehen und beschreiben will? Erstaunlicherweise wird aber Antonio Negri, ein italienischer Wissenschaftler, der wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde, mit zwei Werken aufgeführt. Nicht erwähnt werden Kreative, die die Kultur- und Kreativ-Szene in diesem Land entscheidend beeinflusst haben und noch immer von großer Bedeutung sind; es sind  hochkarätige Künstler, die auch theoretisch Wichtiges zu sagen haben. Ich rede hier von Josef Beuys und Bazon Brock. Frau Manske schreibt von Paradigmenwechseln in Gesellschaftlich und Wirtschaft. Josef Beuys war einer, der mit seiner künstlerischen Arbeit und mit seinen Theorien etwa über die "soziale Plastik" und den "erweiterten Kunstbegriff" viel Aufsehen erregte und selber auch Paradigmenwechsel in den Diskursen über Kreativität, Kunst usw. erreichte bzw. heraufbeschwor. Dieser Mann wird nicht erwähnt unter "Literatur". Auch Bazon Brock nicht - ebenfalls ein hochkarätiger Künstler, fundierter Kenner der deutschen und internationalen Kunst-Szene sowie in theroretischen Fragen sehr versiert. In einer Fußnote wird Jackson Pollock erwähnt, ein amerikanischer abstrakter expressionistischer Maler. Beim Überfliegen der Literaturliste lese ich den Namen Tanja Dückers, eine Berliner Autorin. Und sonst?? - Mehr als zwei Dutzend staatlicher Publikationen wie "Bundesagentur für Arbeit (2013)...", "Bundesratsdrucksache 558/1/08..." werden aufgelistet. Sicher enthalten solche statlichen Publikationen Informationen, die zum Verständnis des Arbeitsmarktes wichtig sind. Aber von einem Buch über "Kapitalistische Geister in der Kultur- und Kreativwirtschaft" erwarte ich auch Hinweise auf Künstler und Autoren-Autorinnen (Valie Export ist eine wichtige feministische Künstlerin, auch Rosemarie Trockel wäre m.E. auch zu nennen), die kapitalistische, anti-kapitalistische und andere Geister in Bewegung gebracht haben und immer noch bringen. °°° Vielleicht hängt das von mir monierte Fehlen von bestimmten Hinweisen mit dem Herausgeber des Buches, der DGB-eigenen Hans-Böckler-Stiftung zusammen. Außerdem wurde die vorliegenden Studie vom "Bundesministerium für Forschung und Wissenschaft" gefördert. Man ahnt, daß die Verantwortlichen dort mit Künstlern wie Josef Beuys und Bazon Brock Probleme haben dürften. Immerhin entließ SPD-Mann Johannes Rau den Professor Josef Beuys aus dem Staatsdienst.  °°° Ich habe das Buch bis zur Seite 104 genau gelesen. Mehr schaffte ich nicht, da ich es zurückgeben musste. Interessant -auch für meine Denkweise- ist Kapitel 6. Berlin als Ort für künstlerisch-kreative Arbeit", das ich aus zeitlichen Gründen leider nur überfliegen konnte. * Und mit ebensolchen -fliegenden- Grüßen verbleibt freundlich der Rezensent.
                                                                                                 °° RS °° 

Montag, 28. August 2017

Telekom: Frechheit...

Wer kennt nicht aggressive Werbung?
Seit gut einer Woche mischt sich bei meinen Besuchen im Internet ständig eine ekelhaft aggressive TELEKOM-Werbung ein und will mich dazu bringen, statt w-lan auf gewohntem Weg (schnell und kostenlos) zu nutzen einen teuren HotSpot zu kaufen. 
Diese Sch... kostet Zeit und Nerven ... 
                                         sehr negative Werbung der Telekom ...  
                                                                                                               ° RS ° 


Sonntag, 27. August 2017

Verbot von linksunten.indymedia


Bundesinnenminister de Maiziere verbot vor 2 Tagen die linkextremistische Internet-Plattform "linksunten.indymedia". Vordergründig wirkt dies wie ein weiterer schwerer Schlag gegen die Meinungsfreiheit in Deutschland. Das sog. "Netzwerkdurchsetzungsgesetz", mit dem das Bundes-justizministerium Druck auf "social media" wie facebook, twitter u.ä. ausübt, damit dort political NON correcte Texte, Bilder, Videos gelöscht werden, hat vor einigen Wochen für erhebliche Wut und Irritation gesorgt. Und jetzt???  °°° Meine Meinung ist: Sicher bedeutet das Verbot einer Plattform eine Einschränkung der Meinungsfreiheit. In diesem Fall sollte man jedoch untersuchen, ob und wieweit es den Betreibern von "linksunten.indymedia" um "Meinungen" ging und geht. 
°°° Vor zwei Jahren stieß ich auf der "linksunten.indymedia" - Seite auf "Das Adressverzeichnis der Wochenzeitung "Junge Freiheit". 382 Namen und Adressen samt Kontaktdaten von JF-Autoren und Autorinnen sowie der Ztg. nahestehenden Personen sind dort aufgelistet. Dazu die Drohung "Wir kriegen euch alle!". -- Im letzten Jahr veröffentlichte die Plattform Namen, Post- und email-Adressen,  Tel.Nummern und Geburtsdaten von mehr als 2000 Teilnehmern des AfD-Parteitags in Stuttgart. Wenn man bedenkt, daß auf mehrere Häuser und Geschäftsräume von führenden Mitgliedern der Alternative für Deutschland schon Anschläge verübt wurden, kann man getrost davon ausgehen, daß diese Veröffentlichungen wie Aufforderungen wirken, den aufgelisteten Personen Schaden zuzufügen. Dies müssen nicht Anschläge sein - auch Hinweise an Arbeitsgeber, gemeinnützige Vereine, Nachbarschaften können Unfrieden stiften oder Schlimmeres.
Mich erinnert dieses linke Denunziantentum an stalinistischen Meinungs-Terror und Stasi-Spitzelei. °°°
Ob mit dem aktuellen Verbot die Hetzjagd auf politisch Andersdenkende und die Verletzung der Privatsphäre von politischen Gegnern unterbunden werden kann, bleibt abzuwarten. Linke Faschisten können die Adressen, Telefonnummern von unliebsamen Journalisten, Politikern etc. auch anderswo veröffentlichen. Immerhin scheint der deutsche Staat ein Signal auszusenden, daß er nicht mehr allein gegen Rechtsextremismus hart durchgreifen will. 
Warten wir ab, wie die Sache weitergeht.
                                                                                                   °° RS °°

Sonntag, 20. August 2017

Nicht vergessen: Jerry Lewis

Jerry Lewis ("Der verrückte Professor" u.a. Filme) starb heute im Alter von 91 Jahren in Las Vegas. Der grandiose Selbstdarsteller und Comedian geriet, modebedingt, in den letzten Jahrzehnten etwas in Vergessenheit.

Sohn Gary, der Schlagzeug und Guitarre spielte und sang, machte in den 60-er Jahren mit seiner Band Gray Lewis and the Playboys, Furore mit Songs wie "Everybody loves a clown", "She's just my style" https://www.youtube.com/watch?v=vufLgvf19kw)  , "This diamond ring" https://www.youtube.com/watch?v=ZeuYdkxS7DA. 

 
Der Song ist eine Liebeserklärung an seinen Vater.
Besser kann ichs auch nicht sagen ... °°° ###
                                                                                                           °° RS °°
                         

Freitag, 18. August 2017

Systematische linke Hetze


Bei einer Demonstration in Charlottesville (US-Bundesstaat Virginia) wird eine linke Demonstrantin durch einen Rechtsradikalen getötet, als dieser in eine Menschenmenge fährt. Ein Verbrechen, das weder zu rechtfertigen noch zu verharmlosen ist. Was tut SPIEGEL-Kolumnistin Margarete Stokowski? Sie bringt die Ausschreitungen in den USA mit der AfD in Verbindung!
Was für einen irren Haß zieht mittlerweile die AfD bei Linken und Linksliberalen auf sich!
Dabei geht, nachweislich, die Gewalt bei Demonstrationen gegen die AfD stets und ausnahmslos von Antifa, IL (Interventionistische Linke) und anderen aggressiven linken Gruppen aus. Die AfD wird praktisch täglich das Opfer von Brandanschlägen, Sachbeschädigungen, Ausgrenzungen - und wird außerdem systematisch aufs übelste diffamiert.
Die Hetze von Frau Stokowski + Co. wird jedoch nicht verhindern, daß die AfD im September die 5 %-Hürde für den Einzug in den Bundestag schaffen wird.
Sie wird diese Hürde locker und mit großem Abstand nehmen.
Bisher hielt ich die Sorge um Wahlbetrug zuungunsten der AfD für übertrieben. Nun meine ich: Die linken Feinde der AfD würden auch nicht vor Wahlbetrug zurückschrecken. Ihnen ist jedes Mittel recht, um die Alternative für Deutschland zu schädigen.
                                                                                                  °° RS °° 

Montag, 14. August 2017

Akif Pirincci Gender Mainstreaming

                         
Auf Akif Pirincci, den Autor von "Deutschland von Sinnen", "Die große Verschwulung" u.a. schlug 2015 die halbe Nation ein, weil er sich während einer Pegida-Veranstaltung mißverständlich ausdrückte. Die Gutmenschen holte ihre Nazi-Keulen aus den Kulturbeutel, um auf ihn einzudreschen. Der Buchhandel boykottiert seither seine Bücher, Pirincci wurde zur persona non grata gekürt. --- Mit Erleichterung sehe ich, daß der Mann die Haue überstanden hat und zu alter -äh: neuer- Form aufläuft. Denn Akif in Frauenkleidern ist neu - jedenfalls sah ich ihn noch nicht in solchem Aufzug. Akif ist kein professioneller Schauspieler, aber das spricht nicht gegen ihn. °° Ich will einen starken A.P. erleben. Hier ist er wieder. Sein Humor ist grenzwertig - das macht die Sache spannend. Noch spannender als eh schon. Der Mann bringt in unsere Gender Mainstreaming-Debatten freche und schrille Töne ein. Er macht sich über intellektuelle Verblödung in Deutschland lustig. Bravo!
                  °° RS °°    

 ein bißchen Spaß darf sein! ...
  

Freitag, 11. August 2017

Durchaus vergleichbar: Sinead O'Connor

                           
Die irische Sängerin, weltberühmt durch den Song "Nothing compares 2U", lebt bzw. vegetiert, psychisch ein Wrack, in einem Motel in New Jersey. Sie sieht nach wie vor gut aus bzw. ist "schön", trotz ihrer Tattoos. Ihre Stimme, zumindest seinerzeit, war wunderbar - melodiös, kraftvoll, mit einer Bandbreite von Affekten. °° Ihren Megaseller "Nothing compares 2U" mochte ich aber nie. Das Lied war und ist mir zu schleimig. Die Unvergleichbar- und damit Einmaligkeit eines Menschen oder menschlichen Wesens zu besingen ist trivial - eine Plattitüde.  Jeder Mensch ist einmalig, jedes Haustier ist einmalig, jedes Lebewesen ist einmalig - auch wenn dies, je kleiner die Tierchen werden, schwieriger nachzuweisen ist. NA UND?! °° Wie jedes Individuum einmalig ist, so gibt es bei keinem Individuum Eigenschaften, die nicht auch wenigstens bei einem anderen Individuum zu beobachten sind. Auf Sinead O'Connor bezogen meine ich: es gibt andere Sängerinnen - andere Sängerinnen mit Skin-Frisur - anderen Frauen mit religiösen Tattoos, andere Frauen mit Kindern von verschiedenen Partnern, andere Frauen die psychisch krank sind, abgestürzt sind, große Stars waren, ihr Elend bejammern. °° Ich habe beinahe täglich mit Frauen zu tun, die große psychische Probleme haben, an Selbstmord denken, kaum einen klaren Gedanken fassen können ... froh wären, Mutter auch nur eines einzigen Kindes geworden zu sein. °° Ich wünsche der Sängerin, daß sie irgendwann die Kurve kratzt: Sich aus der Öffentlichkeit konsequent zurückzieht und alles dafür tut, um ihre Probleme in den Griff zu bekommen. Theatralische Auftritt vor laufender Kamera werden sie nicht vorwärts bringen. Sie sollte ihre Erfolge als Sängerin so schnell wie möglich vergessen. Das ganze Show-Business, Plattenlabel, Konzertveranstalter etc. hinter sich lassen. Sich die Haare wachsen lassen ... nicht mehr identifizierbar sein als die bekannte Sängerin und Musikerin. °° Vielleicht hat sie dann irgendwann wieder Zeit und Kraft, um sich um ihre Kinder zu kümmern ... 
                                                                                                                                             °° RS °°  

Dienstag, 8. August 2017

Max Reinhardt: Die Träume des Magiers

In dem gut 200 Seiten starken Buch, erschienen 1993 im Residenz Verlag (bekannt für Poesie-Bücher zB von H.C. Artmann), sind zahlreiche Briefe Reinhardts, Ausschnitte aus Gesprächen, von ihm gehaltene Reden u.ä. abgedruckt. Max Reinhardt (1873-1943) ist ein legendärer Schaupsieler, Regisseur, Theatermacher, geboren in Österreich, der später hauptsächlich in Deutschland (u.a. in Berlin), aber auch in mehreren europäischen Ländern und in Amerika tätig war (Gastspiele, Regie-Arbeit). Das Buch ist grob gegliedert in 11 Kapitel, zu deren Beginn Nacherzählungen der jeweiligen Lebensabschnitte stehen, die mit Briefen und anderen Text-Beispielen des Meisters konkretisiert werden. Die chronologische Reihenfolge wird immer wieder durchbrochen. Ich hatte mir von dem Titel "Die Träume des Magiers"  unkonventionellere "Kost" erwartet, non-konformere Gedanken und Ideen. Bin von daher etwas enttäuscht. Man muß aber berücksichtigen, daß es sich hier um ein Begleitbuch zu einer Ausstellung der Max Reinhardt Forschungsstätte in Salzburg handelt, die ihm anläßlich des 50. Todestages gewidmet wurde. Es geht also nicht um Kritik am damaligen Zeitgeist (bzw. nur am Rande) oder um originelle Vergleiche zwischen der damaligen und der heutigen Theater-Szene, sondern um die Persönlichkeit des Theatermachers, seine Ideen und sein Werk. Diesbezüglich ist das Buch sehr informativ. 

                       
Die Rede über den Schauspieler ist auch in  dem Buch abgedruckt.
                                                                                                                        °° RS °° 

Happy Birthday Hubert DeFuxDeiwelsWilde!!

                         
Hubert DeFuxDeiwelsWilde Kern, im Duett mit PitPete, feiert heute Geburtstag. Ich bin mit ihm auf FB befreundet und liebe solche Oneman-Band-Originale.
Herzliche Grüße aus Hamburg und Glück und Gesundheit und viel Erfolg auf deinen Wegen, lieber Hubert! 
                        °° RS °° 

Sonntag, 6. August 2017

Gute Besserung, Ron Wood!

Einer Notiz auf bild.online entnahm ich, daß Ron Wood von den Rolling Stones an Lungenkrebs erkrankt sei. Von dieser Stelle meine besten Genesungswünsche! Eine OP soll erfolgreich verlaufen sein ...

                   

Woods erste Band waren die britischen Birds (nicht zu verwechseln mit den amerikanischen Byrds), die knallharten Mod-Beat fabrizierten
Später spielte der Guitarrist u.a. in der Jeff Beck Group (mit Rod Stewart, Gesang), bei den Faces u.a. - es gibt von ihm auch zahlreiche "Solo"-Projekte mit ensprechenden LP's und CD's.
                                         
                       
Seit 1975 spielt Ron Wood bei den Rolling Stones mit. Ich wünsche ihm noch viele erfolgreiche Jahre, auch als Solokünstler! ..

                         
                                                                                                                               °° RS °°

nie wieder SPD


Gleichmacherei linksradikal


Angekündigt ist ein Artikel namens "Was ist eigemtlich Rape Culture?". Herausgekommen ist ein Machwerk, das darauf hinausläuft, die gewalttätigen Übergriffe in der Silvesternacht 2015-16 mit angeblich ähnlichen Szenarien "während des Kölner Karnevals" auf eine Ebene zu stellen. Hier wird Gleichmacherei betrieben. Mit dem linken moralischen Zeigefinger wird herumgefuchtelt, daß einem die Tränen in die Augen achießen. Oder sollte man eher lachen? Immerhin handelt es sich bei den Schreibern -wie auch dem gesamten Radio-Projekt- um Menschen, die einen intellektuellen Anspruch haben. Das Niveau ist indes so dürftig, daß man es getrost als Regierungs-Propaganda und Werbung für ungebremste Masseneinwanderung interpretieren kann. Aber wehe, du bist anderer Meinung ...  °° Ich gehörte 1992 zu den Gründern des FSK. Es war ein bemerkenswertes, weitgehend autonomes kreatives Radio-Projekt - bis 1996-97 linke Funktionäre den Apparat übernahmen, Zensur einführten und political correctness zum obersten Maßstab erhoben. Herausgekommen ist links-ideologische Zwanghaftigkeit und ein politisches Konzept, das, je nach Opportunität, zwischen linker Arschkriecherei und wild drohendem moralischem Zeigefinger pendelt. Kunst und Künstler werden nur geduldet, wenn sie sich als "nützliche Idioten" (Lenin) erweisen und sich der linken Ideologie unterordnen. ** Keine Spur von autonomem Denken und Selbstkritik. Statt die Übergriffe in der Silvesternacht als Ausdruck von "Taharrush gamea" (siehe auch Post vom 22. Januar 2016  http://raimundsamsonkreativ.blogspot.de/2016/01/taharrush-gamea.html) zu sehen und zu überlegen, welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, daß Männer offenbar Frauen als "Freiwild" betrachten, wird hier so getan, als seien nordafrikanische und deutsche Männer gleich. Alles andere, vor allem: Ungleichheit festzustellen, wäre für diese Autoren Ausruck von Rassismus. °° Erbärmlich verlogen
 ...
                °° RS °°

Donnerstag, 3. August 2017

OB Olaf Scholz nach Messerattake

Hamburgs Oberbürgermeister Scholz öffnete seinen Gefühls-Tresor einen Spalt und behauptete: "Zusätzlich wütend macht mich, dass es sich bei dem Täter offenbar um jemanden handelt, der Schutz bei uns in Deutschland beansprucht und dann seinen Hass gegen uns gerichtet hat". 
Ein weiterer Grund, wütend zu sein, dürfte darin liegen, daß der Messer-Mord jenen Recht zu geben scheint, die seit Jahren die Relativierung von Straftaten durch Asylbewerber kritisieren.



Wütend dürfte Scholz + CO auch machen, daß der Messer-Mord der AfD Auftrieb beschert, die als einzige glaubhaft die Asyl-Politik der Regierung kritisiert.

Wenn man noch die Wut aufgrund der Vorfälle während des G20-Gipfels dazu zählt, müsste Herr Scholz eigentlich schäumen. 
                                                                                                            °°RS°°
 

Hurra Es regnet

                                                                                                   °° RS °°

Mittwoch, 2. August 2017

Englische Exzentriker

                            
Wer originelle, witzige, liebenswerte Menschen sucht - wird er sie eher in England finden als in Deutschland?
Manchmal glaube ich es.
Vielleicht sind die Engländer weniger politik-versessen und weniger autoritätsgläubig als wir Deutsche? 
Haben sie mehr Humor?
Schielen wir Deutschen zu sehr nach Quote?
                                                                                      °° RS °°                                                        

PJ Proby - weiter so!


                      
Beim Anschauen alter Videos von PJ Proby wird mir klar, daß er einer der am meisten unterschätzten Pop-Stars und Sänger war; er ist mittlerweile 78 (* 8.11.1938) und singt immer noch. 
Ich liebe Probys Übertreibungen, das High-Culture Darstellende und zugleich Karikierende.
Proby "begann seine Karriere als Filmdarsteller in unzähligen Western-Filmen und in Krimiserien des amerikanischen Fernsehens. 1957 machte Proby als Jett Powers seine ersten Platten. 1958 sang er mit den Mello Kings und danach mit seiner eigenen Band, den Moon Dogs. Ende der 1950er / Anfang der 1960er Jahre verdiente er sich seinen Lebensunterhalt damit, dass er – weil seine Stimme so ähnlich klang – Demobänder für Elvis Presley sang. Außerdem schrieb er Songs für andere Interpreten. Er lernte die ehemalige Verlobte Eddie Cochrans, die Songschreiberin Sharon Sheeley, kennen, die ihm seinen Künstlernamen gab und seine Karriere förderte."
In den 60-er Jahren erreichte Proby in England etliche Top-Plazierungen in den Charts, u.a. mit "Somewehre", "Hold me", "Together" (mit einem Guitarren-Solo, das eher einer in die Länge gezogenen Arschgeige ähnelt als einem virtuosen Lauf von Clapton, Lennon + Co), "Maria", "Let the water run down". 
Proby hat eine unverwechselbare (trotz Ähnlichkeit mit Elvis Presley) Stimme - zum Glück hat er höchst unterschiedliche Song-Typen im Repertoire: zwischen Schnulze, Soul und Rock.
Bevor Robert Plant, Jimmy Page + Co. als "Led Zeppelin" Ende der 60-er Jahre groß herauskamen, nahmen sie mit P.J. Proby die LP "Three week hero" auf. Ein Stück davon ist "Jim's Blues". Eine für mich sensationelle Neuigkeit, von der icb erst jetzt, 48 Jahre später, über Wikipedia erfuhr.
                                                                                                                                                       °°RS°°

Dienstag, 1. August 2017

Rolf Peter Sieferle - "Finis Germania"

Das Büchlein (11 x 15,5 cm) ist in aphoristisch knappem Stil geschrieben, kritisch vom ersten Absatz bis zum letzten Kapitel. Rolf Peter Sieferle betreibt Geschichts-Forschung und -Interpretation. Er hat sich ein gewaltiges Thema vorgenommen: Das Ende der Geschichte Germaniens, komprimiert auf 100 Seiten. Kein Platz für Schnörkel oder Geschwafel. Wie kommt es, daß sein Werk so viel Haß und Ausgrenzung bei linken Mainstream-Medien und deren Verantwortlichen hervorruft? Bis zur Seite 62 war ich fasziniert und begeistert; ab dem Kapitel III. "Mythos VB" (VB = Vergangenheits-bewältigung) wurde das Traktat für mich beim Lesen sehr kompliziert. Der Themenbereich "VB", und damit "Auschwitz", "Holocaust", "Nationalsozialismus" ist total minenverseucht -- hier sich "falsch" oder mißverständlich auszudrücken kann gefährlich sein. Ist dem Autor zum Verhängnis geworden, daß er zu keck oder vielleicht waghalsig den Themenbereich angegangen ist? Ich habe genau gelesen und komme zu dem Schluß, daß Sieferle weder ein Alt- noch Neo-Nazi ist und auch den Holocaust nicht leugnet noch relativiert. Aber: Er ist political NON correct, folgt nicht den Parolen von SPD-, CDU- oder Grünen-Politikerinnen oder von bürgerlichen Leitartiklern. °°° Was Sieferle übel genommen wird, ist die -scheinbar mißverständliche- Art, wie er sich als Schriftsteller auf mit Stacheldraht, Selbstschußanlagen u.ä. versehenem Gelände bewegt. Sieferle ist ein Ent-Zauberer. Bevor er zum gefährlichsten Teil seiner Abrechung kommt, hat er bereits beim "Sozialdemokratismus", "Relativismus" und anderen Topoi bürgerlicher Politik und Geschichts-schreibung aufgeräumt - von einer denkbar hohen Warte aus. Damit meine ich nicht eine arrogante Sicht, sondern eine weite, das normale Maß übersteigende Bewußtseins-Warte. Ich behaupte: Der Schriftsteller verletzt mit seinem kritisch-rationalen Sturmlauf die Eitelkeiten mancher Geschichts-Wissenschaftler und links-bürgerlicher Feuilletonisten. So etwas würden sich diese Damen und Herren niemals erlauben, allein aus Respekt vor der Autorität der political correctness. Der Ent-Zauberer Sieferle könnte dazu anstiften, bestimmte politische Mythen furchtloser als üblich zu betrachten. Er ist ein Subversiver - im Gewand des bürgerlichen Geschichtsforschers und -interpreten. Seine Brillanz wurde Sieferle zum Verhängnis.
Man kann das Buch nach wie vor kaufen und lesen. Ich empfehle es.
                                                                                                                °° RS °°