Donnerstag, 24. Juni 2010

Anmerkungen zum Kunstwerk Wilhelmsburg (KWW)

Seit gut einem Jahr gibt es auf der Elb-Insel einen Zusammenschluß von Kunstinteressier-ten,1€-Jobbern, mehreren Initiativen u.a. mit dem Ziel, die Situation von Arbeitslosen zu verbes-sern. Im März wurde ein Verein gegründet. Seither treten krasse Differenzen offen zutage.
Am 9.6. erschien im Wi.burger Wochenblatt ein Artikel mit der Überschrift "KWW- Gründer schmeißt Handtuch". Der erfrischend unbequeme Bericht ist nicht ganz präzise, trifft aber den Kern des Problems. Es gibt gravierende Meinungsverschiedenheiten zwischen dem 1. Vorsitzenden des KWW, Hr. Henatsch, und mir, dem Initiator eines regelmäßig stattfindenden Treffs und Organisator einer Wanderausstellung (bisher: Cafe Pause HoFa Wi.burg; Kunst & Kulturtage Mümmelmannsberg; Offenes Atelier Mümmelmannsberg; Kulturwerkstatt Harburg; Stadtbücherei Pinneberg;Bücherhalle Bramfeld; Bücherhalle Winterhude). Diese Differenzen zeigten sich zuletzt darin, daß Hr. H. in Eigenregie einen Flyer verbreitete, auf dem das seit Oktober laufende Ausstellungs-Projekt mit keinem Wort erwähnt wird. Dabei ist sie das einzige, welche das KWW lokal und überregional präsentiert. Der Vereinsvorsitzende ist weder aktiver Künstler noch verfügt er über umfassende Sachkenntnisse. Dies muß kein Hindernis sein, um
einen Verein zu leiten. Wenn fehlende Kompetenz aber mit mangelnder Sensibilität für eine höchst anspruchsvolle wie komplexe Materie einhergeht, schrillen einige Alarmglocken. Der sog.
"gesunde Menschenverstand", mit dem Hildebrand Henatsch gut ausgestattet ist, kann Kompe- tenz in künstlerischen Dingen nicht ersetzen. Der Mann stand der Wanderausstellung von An-
fang an reserviert gegenüber. Er schlug statt dessen vor, Bilder und Zeichnungen an Ärzte und Rechtsanwälte zu verkaufen bzw. zu vermieten. So etwas ist schwierig, ganz allgemein und
speziell in Wilhelmsburg. Zudem handelt es sich bei den Werken, um die es hier geht, größten-
teils um Bilder von Malanfängern, die, wie sich nun herausstellt, ihr kreatives Schaffen nach wenigen Monaten leider wieder einstellten. Der grundlegende Denkfehler Henatschs besteht
darin, kommerziellen Erfolg über alles zu stellen und die Bedeutung und Qualität eines Projektes
am Umsatz zu messen. Diese Einstellung demonstrierte der Vereinsvorsitzende schon bei anderer Gelegenheit. Um dem KWW auf Dauer eine Perspektive zu geben, helfen keine restrik-
tiven Maßnahmen.
Momentan herrscht Chaos. Die "Mal-Gruppe" steht vor dem Aus. Eine Theater-Gruppe, die auf einem Info-Blatt als mitten in der Produktion befindlich beschrieben wurde, kam über Anfangs-
Gespräche nicht hinaus. In dieser Situation die Wanderausstellung auszugrenzen ist total kon-
traproduktiv.
Der seit 1989 aktive "Förderkreis Wilhelmsburger Kunstbüro e.V." ist offizieller Träger der Ausstellungsreihe. Wir wollen auch in Zukunft mit einzelnen Aktiven des KWW kooperieren, kritisieren jedoch die Tendenz, das KWW für Zwecke zu instrumentalisieren, die mit Kunst nichts zu tun haben. Raimund Samson

Kommentare:

febowill hat gesagt…

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Raimund Samson kreativ hat gesagt…

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