Eine der drei Bands am Konzert-Abend in der Gängeviertel- Fabrik war Kalles Anker. + ich dachte erst kRalles Anker, denn wie der Sänger das Mikro anfasste, glich dem Spaß, mit dem 1 Ertrinkender nach dem Rettungsreifen greift - wo doch das Hafenbecken voller Haifische ist!! Kleiner Scherz ... : Der Kalle hinterm Mikro erwies sich als genau so locker wie der rote Button und Tischler Ralf. ** Es gab auch mit Kalle&Co. heftig auf die Ohren. Die Ohren meiner Kamera habens weggesteckt. Es hätte alles noch 1 bißken besser klingen können, ich meine der SOUND ... aber immerhin gibt mein Film-chen 1en 1druck von der atmosphere ... ** Wohl bekomm's!! Gib mich die Kralle, Kalle, schließt der Blogger seine Arie. **RS**
Kulturjournalismus, in Bildern denken, Gegenöffentlichkeit, Experiment, Schutzengel
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Samstag, 19. Oktober 2013
Dienstag, 15. Oktober 2013
Tischlerei Lischitzki in der GÄNGE4tel-Fabrik
Noch ein paar Lieder vom Gängeviertel-Konzert vor 3 Wochen. Tischlerei Lischitzki meine ich schon mal gehört zu haben, anderswo. Den Namen ztumindest. Tischlerei Lischitzki kommt aus Lüneburg. In dem Ort gibts nicht nur die Band, sondern eine echte Tischlerei Lischitzki, die Holzmöbel etc. herstellt. Schaut selber im "Netz" nach! * Der Sänger hatte eine ziemlich ausgefeilte Choreografie, erzählte, gestiku-lierte ... bißken auch ironisch. Was auch dazugehört. Aus langjähriger Erfahrung als Thea-termann weiß ich: Man verläßt sich besser auf sich selber und seine Augen, Ohren, als auf das was von außen kommt. Obwohl letzteres natürlich auch wichtig ist. ** Die Aufnahmequalität ist leider nicht die beste, aber was willste machen mit ner schlichten Powershot in engem Raum bei voll aufgedrehter Anlage? * el Bloggo *
Dienstag, 8. Oktober 2013
The Red Buttons
Es gab die Factory Andy Warhols in New York, es gibt die "FABRIK" in Altona + im Gängeviertel gibts auch ne Fabrik. ** Ich stand mitten im Hurricane, erzeugt von einer Band namens The Red Buttons, Meine Kamera flog erfreulicherweise nicht in Fetzen, ich auch nicht. Gute Laune war angesagt. Ich verstand ab + zu ein Wort, einmal sogar drei hintereinander: "Schöne Neue Welt". Punk kommt heute ohne Irokesen, Hundehalsband, DocMartens, Patronengurt. Vielleicht sind das sogar die wahren, die echten Punks. GUTE LAUNE!!! Mit letzter Kraft WIR HABEN GUTE LAUNE brüllen. Die Message kam an an diesem Abend, 28. September. Hinterm Tresen stand Olli, Geburtstagskind. **RS**
Sonntag, 29. September 2013
Punk-Hardcore in der "FABRIK" (Gängeviertel)
Drei Bands spielten an diesem Samstag-Abend. Den Auftakt bildeten "The red buttons", die GUTE LAUNE + sehr LAUTE songs, deren Texte ich kaum verstand -doch, einen: "Schöne neue Welt" (der Text bestand aus diesen 3 Worten - oder verstand ich die anderen nicht?) mitbrachten. Danach kam Kalles Anker, auch 4 Männer, auch wieder sehr laut, auch wieder mit guter Stimmung. Leider war die Ton-Aussteuerung am Mischpult nicht so gut wie beim vorigen act, wie ich beim Anhören des Film-Materials feststellen musste. Einer aus dem Publikum sagte: Das ist HARD-ROCK; mag sein, sicher, aber ich konnte vom Stil + Sound her nicht riesige Unterschiede zu den red buttons und anschließend Tischlerei Lischitzki feststellen. Für mich waren alle drei Bands Hardcore, auch für die Ohren. Ich freute mich, aber, daß nicht nur meine Gehörgänge den Dezibel-Attacken standhielten, sondern auch meine Canon-Power-shot, auch wenn die Audio-Qualität am Ende nicht ganz befriedigend war. Tischlerei Lischitzik hatte einen Mann am Mikro mit ausgefeilter Choreografie, etwas auffallender noch als die der beiden anderen Sänger. Der Mann erzählte und spielte das Erzählte, man merkte ihm seine Erfahrung an. Er war 1 bisserl provokativ, + das war auch witzig. Man nimmt sich selber und den ganzen Zirkus auf den Arm, das ist dann locker, und dann auch noch GUUUUT zu sein, GUT zu spielen, also nicht ZUUUUU locker. Präzise. Das isses dann. + das wars dann gegen halb 11 für mich, ich musste los. * Ein insgesamt feiner Abend, FEIN + LAAUUTTTT. & GUTE STIMMUNG insgesamt. Filme sind in Arbeit ... ***RS***
Mittwoch, 25. September 2013
Zeugenvorladung
Die OLIZEI ist hinter mir her. Schlimme Sache! Soll ich mich verstecken? Ich bin vorgeladen für Samstag, 28.9., ab 20 Uhr. Ort: Gängeviertel, Valentinskamp, Haus: Fabrik. Oke - ich geh hin. Schließlich feiert Kunstbüro'ler Oli seinen 40. Geburtstag. Außerdem spielen an diesem Abend mehrere Bands u.a. Tischlerei Lischitzki und Kalles Anker. * Schaun mer mal ... *RS*
Donnerstag, 15. August 2013
Kunstbüro trifft Gängeviertel
Im Juli besuchten drei Mitmacher des Wilhelmsburger Kunstbüro das Gängeviertel und trafen dort eini-ge Aktivisten. *RS*
Dienstag, 6. August 2013
Anpassung?? - Über ein Buch aus dem Gängeviertel
Seit Jahren sorgt das Hamburger Gängeviertel für Furore. Aus einer friedlichen Besetzung entstand ein Riesen-Projekt, das nach außen sichtbar unter den Zeichen und Kreativität existiert. Im letzten Jahr erschien ein Buch, mit dem Aktivisten des Gängeviertels ihre Positionen unter die Lupe nehmen, Darstellungen der aktuellen Ereignisse sowie der historischen Situation lange vor der Besetzung liefern. Und es kommen Aktivisten "von außerhalb" zu Wort: Rote Flora, Hafenstraße, Centro Sociale. Es zeigt sich eine sehr weitgehende Vernetzung des Gängeviertels mit anderen Zentren. Die alle umfassende organisatorische Klammer ist die "Recht auf Stadt"-Bewegung. ** Für mich als außenste-henden Künstler stellt sich die Frage: Wieweit kann sich Kunst, können sich Künstler autonom, von ihrem Denken und ihren Projekten ausgehend, entfalten. Wieweit kommen Einflüsse zum Tragen, die Kunst + KünstlerInnnen instrumentalisieren? ** Gibt es im Gängeviertel eine Streitkultur? Wir kennen interessante Beispiele aus der Geschichte von Umstürzen und Revolten, allen voran die russische Revolution. Bei ihr spielten Künstler_innen einen zentrale Rolle, sie bereitetetn sozusagen den "Nährboden" des Umsturzes. Bis ihnen von der politi-schen Führungs-Riege nach und nach das Heft aus der Hand genommen wurde. Dann, unter Stalin, entfaltete sich der Terror des Staats-Sozialismus zur historischen Größe. *RS*
Sonntag, 30. Juni 2013
Interview mit Rocko Schamoni
Das Interview (im Internet gefunden) ist schon 3 Jahre alt (2010), besitzt aber trotzdem einen aktuellen Wert ... Der Musiker und Autor Schamoni bezieht sich vor allem auf St. Pauli und das Gängeviertel, drückt m.E. aber auch sehr treffend aus, was derzeit in Wilhelmsburg passiert: GENTRIFIZIERUNG ... (: wie Künstler zum Spielball staatlicher Politik und Strategie werden) *RS*
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